Warburg/Edersee. Ein Eisangel-Ausflug zum nordhessischen Edersee endete am Donnerstag für einen 54-jährigen Mann aus Warburg (Kreis Höxter) tödlich. Zusammen mit seinem Angelpartner (58) - ebenfalls aus Warburg - befand sich der Mann bereits seit einigen Stunden auf dem vereisten See bei Asel-Süd (Vöhl), als er gegen 16.45 Uhr in das Eis einbrach. Sein Partner kam ihm zur Hilfe, brach aber ebenfalls in das zwei Grad kalte Wasser ein. Während sich der 58-Jährige an der Eisdecke festhalten konnte, versank der 54-Jährige im an dieser Stelle sieben Meter tiefen Edersee.

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Suche nach der Leiche bislang erfolglos
Taucher der Berufsfeuerwehr Kassel leiteten eine Suche nach dem im See versunkenen Angler ein, mussten diese aber abbrechen, um sich wegen der starken Unterströmung nicht selbst in Gefahr zu bringen. Wegen der niedrigen Wassertemperaturen konnte auch keine Wärmebildkamera eingesetzt werden.Die Wasserschutzpolizei geht davon aus, dass der Angler abtrieb und ertrank. Die Ermittlungen dauern an, ein Fremdverschulden wird wegen der unterschiedlich dicken Eisdecke aber ausgeschlossen. Weitere Suchmaßnahmen sollen in den nächsten Tagen folgen.
Das Betreten der Eisfläche des Edersees ist nicht ausdrücklich verboten, die zuständigen Behörden hatten im Vorfeld jedoch ausdrücklich davor gewarnt.














