Warburg/Vöhl. Auch vier Wochen nach dem Unfall beim Eisangeln auf dem nordhessischen Edersee fehlt weiter jede Spur von dem eingebrochenen 54-Jährigen aus Warburg- Herlinghausen (Kreis Höxter).
Der Mann war am 25. Februar beim Eisangeln in der Nähe der alten Aseler Brücke eingebrochen und von der Strömung mitgerissen worden. Ein weiterer Angler und eine Anwohnerin, die dem Mann zu Hilfe eilten, brachen ebenfalls ins Eis ein und wurden verletzt. Beide kamen mit Unterkühlung ins Krankenhaus. Mehrere Versuche, die Leiche des 54-Jährigen zu orten und zu bergen, misslangen. So schlugen zwar spezielle Leichenspürhunde der nordrhein-westfälischen Polizei bei der Suche nach dem Toten an, ein nachfolgender Tauchereinsatz wurde jedoch erfolglos abgebrochen.
Einige Tage später setzte die Bereitschaftspolizei ein spezielles Sonargerät ein, doch auch dieser Versuch brachte nicht das erwünschte Ergebnis. Eine weitere gezielte Suche sei nicht möglich, erklärte Polizeisprecher Volker König am Donnerstag auf Anfrage der Neuen Westfälischen. Alle technischen Möglichkeiten seien ausgeschöpft.
"Wir spielen nun auf Zeit", sagte König weiter. Die Wasserschutzpolizei suche weiterhin die Uferbereiche des mittlerweile durch Schmelzwasser vollständig gefüllten Stausees ab. Ob der vermisste Warburger überhaupt gefunden werde, vermochte der Polizeisprecher nicht zu sagen. Auch drei weitere in der Vergangenheit im Edersee vermisste Menschen seien bis heute nicht wieder aufgefunden worden.














