Warburg. Schneiden, stecken, nähen: Nach dem Motto "Aus Alt mach Neu" ließen die Mädchen des Girls-Camps beim Jugenddorf Petrus Damian jetzt ihrer Kreativität freien Lauf. Im Workshop "Schön sein – sich schön fühlen" fertigten die Mädchen aus alten Stoffresten modische Kleidungsstücke. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
Aus alten Gardinen wurden modische Röcke, aus ein paar Socken schicke Handstulpen. Während die Mädchen neue Kleidungsstücke fertigten, machten die Jungs in dem Camp "Stark sein – und für andere stark sein" eine Waldralley und besuchten auch den Löschzug Scherfede der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warburg.
"Wir mussten im Wald Fragen beantworten und Tiere und Blätter suchen", berichtet Danny begeistert. Danach ging es auf Schatzsuche im Hardehausener Wald. Wissens-, Orientierungs- und Wahrnehmungsspiele standen dabei auf dem Programm.
Ausflüge zu Freizeitparks, Freibädern und zur Sababurg geplant
Zum ersten Mal fanden in diesen Ferien die beiden Workshops für die Mädchen und Jungen des Jugenddorfes statt, die nicht die Ferien über nach Hause fahren. "Neben den Workshops planen wir mit den Kindern und Jugendlichen auch weitere Aktivitäten", informiert Lea Rietz, Leiterin des Girls-Camps. So seien etwa Ausflüge in Freizeitparks, ins Freibad oder an den Twistesee sowie eine Fahrt zur Sababurg geplant. Fachmännische Unterstützung bekamen die Mädchen von der Modemanagerin Sabrina Rietz.
Sie half den Mädchen beim schneiden, stecken und zusammennähen. "Die Mädchen waren sehr engagiert und hatten viel Spaß an dem Workshop", zog Lea Rietz gegenüber der Neuen Westfälischen ein positives Resümee. Nach dem Schneidern stand für die Mädchen dann ein Highlight auf dem Programm: Bei einem Fotoshooting mit ihren neuen Anziehsachen konnten sie sich wie richtige Models fühlen.
Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik unterstützten die Camp-Leiter
Auch die Jungen waren an beiden Tagen mit vollem Einsatz dabei. Nach der anstrengenden Waldralley ging es für die Jungen an den Twistesee zum Abkühlen. Einen Tag später stand dann der Besuch bei der Feuerwehr in Scherfede an. Danach ging es noch nach Kassel zu einem Mehrgenerationen-Spielplatz, wo sich die Jungen noch einmal richtig auspowern konnten. Unterstützt wurden die Leiter der Camps, Lea Rietz, Jörg Dierkes und Kerstin Dierkes, von ehrenamtlichen Schülern der Warburger Fachschule für Sozialpädagogik. Mit einem gemeinsamen Grillen endeten die beiden Camps für die Kinder.