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03.01.2011
WARBURG
Zwölf Scheinwerfer setzen Desenberg-Burg in Szene
Strahlendes Glanzlicht der Neujahrsnacht
VON KURT DIESTERHEFT UND DIETER SCHOLZ

Spot an | FOTO: HUBERT RÖSEL

Warburg. Die Stadt setzt zum 975-jährigen Stadtjubiläum, das in diesem Jahr gefeiert wird, Akzente. Den ersten gleich in der ersten Stunde des neuen Jahres. Bürgermeister Michael Stickeln und die rund 60 Zaungäste zählten in der Silvesternacht den Count-down: drei, zwei, eins, Prosit Neujahr! Der Schalter wird gedrückt, der Desenberg erstrahlt weit übers Land der Warburger Börde im hellen Licht.

Die Ruinen der Desenberg-Burg auf dem markanten Wahrzeichen der Region tauchen zwölf Strahler in ein "mystisches Licht", wie einer der Gäste zum Jahreswechsel am Fuße des Desenbergs bemerkt. "Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr", prostet derweil Bürgermeister Michael Stickeln den Gästen zu. Bei leichten Minustemperaturen wird das ein oder andere Gläschen Sekt angeboten, um solchermaßen gestärkt das Gipfelfeuerwerk auf dem hell erleuchteten Desenberg zu genießen. "Einfach eine wunderbare Stimmung", meint Dr. Ernst Jakob Chef der Sportklinik in Lüdenscheid-Hellersen. Gattin Gisela stammt aus Warburg. "Natürlich sind wir auch hier, um mit Bekannten anzustoßen".

Drei, zwei, eins ... | FOTO: HUBERT RÖSEL

Unter der Regie der Warburger Stadtwerke wurden an sechs Standorten rund um die Spitze des Vulkankegels zwölf Strahler installiert. "Wir sind mit unseren Arbeiten rechtzeitig vor dem Schnee fertig geworden", sagt Stadtwerke-Mitarbeiter Rainer Floren. Als Elektroinstallateur hatte er gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Orth rund 300 Meter Kabel vom Verteilerkasten am Fuße des Bergkegels bis zum letzten der Strahler verlegt. "Alles Material haben wir mit der Schubkarre hochgefahren", berichtet Rainer Floren. Eine Schweiß treibende Angelegenheit. Der Aufwand habe sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Info

Festtage zum Jubiläum

Zum Stadtjubiläum haben die Warburger Stadtverwaltung, Vereine und Organisationen ein vielfältiges Programm vorbereitet, das zu Begegnungen einlädt.

8. Januar: Neujahrsgala mit den Gala-Tenören und dem Johann-Strauß-Orchester Budapest

30. Januar: Ökumenischer Festgottesdienst mit Familiennachmittag in der Stadthalle

26. März: Festakt in der Stadthalle

14. Mai: "Westfalen-Tag" des Westfälischen Heimatbundes im PZ

28. Mai: Landesjägertag im Hammerhof

29. Mai: Stadtmusikfest

2. Juli: Tag der Sicherheit mit THW, Feuerwehr, DRK

10. Juli: Kreisweites Integrationsfest

18. bis 22. Juli: Aktionswoche der Warburger Schulen

16. Juli: Summer-Night im Waldschwimmbad

31. August: Tag der Jugend

16. bis 18. September: Begegnungsfeier mit den Partnerstädten

1. bis 9. Oktober: Warburger Oktoberwoche

8. November: Konzert des großen Musikkorps der Bundeswehr zum Abschluss der 975-Jahrfeier

"Für die Verlegung der Kabel und die Installation der Strahler haben wir zwei Wochen gebraucht", sagt Karl-Heinz Fleischhacker. "Wegen der schützenswerten Fauna und Flora wird es keine ständige Beleuchtung geben", informiert der Leiter der Stadtwerke. "Wir schalten bis zum 14. Januar ab 18 Uhr die Beleuchtung ein, gegen Mitternacht wird dann wieder abgeschaltet." Die zwölf Strahler haben eine Leistung von je 400 Watt. Damit setzten sie in der Börde und im Umland das 344 Meter hohe Wahrzeichen kilometerweit gut sichtbar in Szene.

Gut eine halbe Stunde nach Mitternacht war der Auftakt zur Geburtstagsfeier der Stadt dann vorbei, viele Besucher wollten zurück ins Warme. Nur einige Unentwegte machten mit der "Party am Berg" weiter. Im Jahr 2011 feiert die Stadt Warburg die 975-jährige Wiederkehr ihrer ersten urkundlichen Erwähnung, die 1036 erfolgte.


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Kommentare
@Nix als verdruss.Du hast ja noch Glück das dein Kommentar hier steht. Ich habe heute früh gefragt ob man die Lichter wenigstens mit dem Handy ein und ausschalten kann.Das ist hier gar nicht zu lesen gewesen.Ich dumme Kuh kaufe mir extra ein Handy weil die in Herford ganze Straßenzüge in der Nacht abschalten wollen wo man nur noch mit Handy Licht bekommt.Jetzt latsche ich morgen früh los und kaufe eine Taschenlampe.Langsam weiß man ja gar nicht mehr was man kaufen sollso verwirrend ist das hier.

Herkömmliche Glühbirnen verbieten und dann daß! Vieleicht sollte die eine o. andere "Politikerbirne" verboten werden!

@Hüter der Steuergelder

Es gibt immer Leute, die machen was und die aderen machen nichts. Ich finde, das Wahrzeichen der Stadt Warburg in`s rechte Licht zu setzen, ist eine prima Idee, das wird mit anderen Wahrzeichen vielfach auch gemacht. Das nun wieder mit anderen Projekten auszuloten hat doch nur mit schierer Meckerei zu tun. Warum fügen Sie nicht an, dass die Sozialleistungen auch eingeschränkt sind oder der gleichen mehr. Ich würde sagen, wenn Sie einen Breitbandkabel in der Erde haben wollen, warum nehmen Sie nicht den Spaten und fangen schon einmal an. Gibt es in anderen Kommunen auch. Also ran!

Man ist als Stadt nicht in der Lage sich genügend Streusalz für den Winter zu bevorraten oder ordentliche Kabel zur Breitbandversorgung bis in die Ortschaften zu verlegen; aber die Wildnis beleuchten, das kann man.... Weils mal wieder das Medieninteresse weckt! Man sollte menes Erachtens erstmal Dinge verwirklichen, die der Bevölkerung dienen und nicht ein vermeintlich "schönes Licht" auf deren Oberste werfen.

Man ist als Stadt nicht in der Lage sich genügend Streusalz für den Winter zu bevorraten oder ordentliche Kabel zur Breitbandversorgung bis in die Ortschaften zu verlegen, aber die Wildnis belechten, das kann man weils mal wieder das Medieninteresse weckt! Man sollte menes Erachtens erstmal Dinge verwirklichen die der Bevölkerung dienen und nicht ein vermeintlich "schönes Licht" auf deren Oberste werfen.



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