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20.12.2011
HÖXTER
Magazin: Höxter ist der wirtschaftlich schwächste Kreis in NRW
Münster wirtschaftsstärkste Stadt des Landes

Unter Dampf | FOTO: WESERBERGLAND TOURISTIK

Höxter/München (lnw). Münster ist einem Ranking des Magazins "Focus Money" zufolge die wirtschaftlich zugkräftigste Region in Nordrhein-Westfalen. In der bundesweiten Auflistung belegte die kreisfreie Stadt Platz 17. Schlusslicht der Studie des Magazins ist der Kreis Höxter (bundesweit Rang 370). Zweitplatzierte Region in NRW ist Köln (Rang 29) vor dem Rhein-Kreis Neuss (Rang 34) und Bonn (Rang 39).

"Focus Money" misst nach eigenen Angaben die Wirtschaftskraft von 393 Kreisen und kreisfreien Städten an sieben Faktoren, zu denen Arbeitslosenquote, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe und das verfügbare Einkommen privater Haushalte zählen.

Für das Ranking wertet das Magazin Daten der Statistischen landesämter und Agentur für Arbeit aus.

Kommentare
Leider wird hier nicht weitergelinkt... YOUTUBE und dann Grand Rapids suchen... Super wie die Stadt unter beweiß stellt, dass man doch immer noch eine Zukunft hat!

Als 3. und letzte Anmerkung:

Um meine Stellungnahmen zu beenden, möchte ich noch anmerken, dass eine Veränderung angesichts leerer Kassen so gut wie unmöglich ist. Vielen ansässigen Kommunen droht bereits (wenn nicht schon eingetreten) die Zwangsverwaltung. Damit ist ein Ende der Selbstbestimmung in greifbarer Sicht, was auch durchaus einen positiven Aspekt in sich birgt, da es einem Ende der Selbstbedienung gleichzusetzen ist.
Wie war es auch anders zu erwarten… die schon längst geschwächte regionale Wirtschaft steht auf Messers Schneide. Die Anzahl der kaufkräftigen Bevölkerung geht zurück. Der demografische Wandel schlägt zu. Die Verlierer sind dabei eben die Kreise, Kommunen und Orte, die nicht rechtzeitig etwas dagegen zu setzen hatten. Eben die, die da alles beim "Alten" beließen und lieber das Tafelsilber billigst verhökert haben.
Jetzt geht es an den Kragen!!! Nun ebenfalls klar sollte auch jedem sein, dass die Kosten nicht mehr zu kompensieren sind. Das Rezept "Man nehme" droht, angesichts der wenigen übrig gebliebenen Wirtschaft, nicht mehr zu funktionieren.
Die öffentliche Hand gibt nichts, SIE NIMMT… Der Wasserkopf =Verwaltung bläht sich trotz gleichzeitigem Rückgang der Wirtschaft immer mehr auf. So wird den Ansässigen immer mehr genommen, da die wenigen übrig gebliebenen Betriebe immer mehr zum Zahlmeister werden. Den letzten beißen halt die Hunde! Das Problem ist, dass Beamte einfach nicht entlassen werden können. Deren Geld ist immer pünktlich da… woher das kommt fragt in Höxter niemand.
Dazu gibt es fanatische behördliche Mitarbeiter, die jede Vorschrift o. jedes Gesetz komplex dazu nutzen, um sich und ihren Job als unantastbar WICHTIG zu machen. Diese Einstellung ist in sämtlichen Behörden weit verbreitet und hat den faden Beigeschmack von Gängelei. Auch behördenähnliche Organisationen, wie etwa Mitarbeiter AOK, Banken agieren nach diesem Vorbild. Hinzu kommt vermutlich der Wunsch eines jeden Staatsdieners, Kariere zu machen. Es muss für diese Damen u. Herren eine Wonne und Genugtuung sein, schon reichlich angeschlagene Unternehmer zappeln lassen.
Uuund nicht zu vergessen Höxters angeborenes Schmankerl. Die Gewürze allen Übels!!! sozusagen Öl aufs Feuer. Der immerwährende Neid und grottentiefe Missgunst "par excellence"…
Ein gefährlicher Mix für Unternehmer oder für solche die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen wollen. Da rate ich aus Erfahrung an: Gut überlegen!!! In der Umgebung von Höxter muss ein Tischler, der sich selbständig machen möchte, nicht unbedingt den Hobel bedienen können, sondern eher Betriebswirt mit 10 jähriger Erfahrung, Steuersachverständiger und Rechtsanwalt sein. Noch besser wäre: Jemand hat gleich Verwandte in den entsprechenden Positionen und bringt noch eine Ehefrau mit in den Betrieb, die über eine Millionen Kapitaldecke verfügt.


Gegen all dieses Ranking steht eine atemberaubende Naturschönheit, eine a´la carte Landschaft, die seines gleichen nur in weiter Ferne findet. Dem Betrachter dieser wunderschönen Gegend zwingt sich geradezu das Gefühl auf, daheim zu sein.

Ach ganz zum Schluss, wo wir bei Heimat sind… im Land der Unbegrenzten Möglichkeiten, der Heimat des Rankings gab es eine Stadt, die sich gegen ein Ranking ähnlicher Natur wehrte, sie heißt "Grand Rapids"

Schaut mal!!! Wie die sich verteidigten….

Link unterdrückt

Aus meiner Sicht würde eine kommunale Neugliederung dem Kreis Höxter gut tun. Darin stimme ich politt uneingeschränkt zu. Ich denke auch, dass eine Angliederung an den Kreis Paderborn zu einem Kreis Hochstift auf mittlere Sicht die beste Alternative ist - da die Beziehungen Richtung Westen aus meiner Sicht noch am besten sind und man mit Paderborn ein Oberzentrum als Kreisstadt bekäme. Mein Vorschlag: Die Städte Brakel, Bad Driburg, Nieheim, Willebadessen, Borgentreich und Warburg in den Kreis Paderborn integrieren. Die Städte Höxter und Beverungen aus NRW ausscheiden lassen und insbesondere Höxter mit seiner Zwillingsstadt Holzminden stärker verzahnen. Das deshalb, weil Höxter und Beverungen in einem riesigen Paderborner Landkreis in eine zu starke Randlage gedrängt würden. Die Städte Marienmünster und Steinheim fühlen sich seit jeher der Region Lippe um Detmold zugehöriger und sind teilweise hierhin viel besser erschlossen als in Richtung Höxter (insbesondere Vinsebeck, vor allem Kollerbeck, Sandebeck). Insbesondere mit einem Oberzentrum Paderborn als Kreisstadt oder zwei Mittelzentren (Höxter, Holzminden) als Zwillingsstädte kann man die ohnehin in ländlichen Regionen im Trend liegende Abwanderung etwas cleverer steuern. Passieren muss etwas, sonst besteht Ausverkauf. Was am Bilster Berg passierte, ist wirklich traurig. Sofern es stimmt: Ebenso, dass sich die Lokalpolitik vor 25 Jahren vehement und mit Erfolg gegen den Bau einer angeblich fest geplanten Autobahn quer durch den Kreis Höxter (ein Teil vergessener Geschichte aus mündlichen Überlieferungen, weiß jemand mehr davon?) wehrte.

Schon im Bereich der Diskussion um die Erstellung des "Bilster Berg Drive Resort" habe ich darauf hingewiesen, dass man im Kreis HX maximal noch wandern kann und wir uns bald alle auch gewerblich gegenseitig die Haare schneiden MÜSSEN, damit überhaupt noch (Gewerbe( Steuern reinkommen. Dieser Bericht zeigt - wie viele andere zu diesem Thema übrigens auch - dem Kreis HX und seinen veralteten BewohnerInnen doch auf, was schon in wenigen Jahren passiert: totaler Ausverkauf! Diesem kann man nicht entgegenwirken, in dem man Investitionen nahezu verhindert - und das auch wiederum durch eine kleine streitbare Minderheit (die meist - wie hier schon richtig gepostet - ihre Schäfchen im trockenen haben). Von den Politikern ALLER RICHTUNGEN erwarte ich, dass man die Augen nicht länger verschliesst, sondern handelt. Anfangen könnte man mit einem "Kreis Hochstift", d.h. der Kreis HX geht mit in den Kreis PB (Holzminden und Northeim machen das vor . . ). Fehlt schon dazu der Mut? Dann "Gute Nacht Höxter" = und schön weiter wandern, am besten aus . . . !

Wer aus dem Kreis Höxter kommt, weiß dass die Lebensqualität dort nicht schlecht ist - aber in Sachen qualifizierter Jobs sieht es halt sehr bescheiden aus.

Die demografische Entwicklung und der Trend zur Stadt trifft auch andere ländliche Regionen. Da gegenzusteuern ist sicher nicht so easy. Mich beschleicht aber das Gefühl, dass andere Regionen da ein bisschen cleverer sind.

Die Strukturen im Kreis HX sind wie sie sind, und diejenigen die etwas zu sagen haben, haben ihre Schäfchen im Trockenen. Für die läufts ganz gut, die reißen sich kein Bein mehr aus. Und andere verlassen den Kreis, weil es dort keine Perspektive für sie gibt.

Mal abwarten, wie die globalen Entwicklungen weitergehen. Wenn sich die Welt neu sortiert, passieren ja vielleicht auch auf der kommunalen Ebene Wunder...

Frohe Weihnachten an alle Hxler! ;-)



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