Warburg (scho). Die Warburger Liberalen zogen Bilanz und blickten zur Mitgliederversammlung zugleich nach vorn.
Ortsvorsitzender Peter von Schöning berichtete in seiner Jahresrückschau von der "Vielzahl der Anstöße", die von den beiden FDP-Ratsherren im Warburger Stadtrat gegeben worden seien. So nannte er die Zusatzbenennung "Hansestadt", die Pläne zur Verbindung der Industriegebiete, die "klare Positionierung" beim Thema Dichtheitsprüfung oder das Nein zu den Nationalpark-Plänen.
"Die Warburger FDP unterstützt mit Nachdruck die Initiative der CDU, Schüler für die Kommunalpolitik zu begeistern", so von Schöning. Vielleicht könne so ein Kinderparlament entstehen, "eine Uralt-Idee der Warburger FDP". Auch sprach sich der Ortsvorsitzende für die nachhaltige Integration ausländischer Familien aus. "Hier ist ein Schatz zu heben", meinte von Schöning.
Das Jahr 2012 werde nach den bitteren Wahlniederlagen im vergangenen Jahr und trotz schlechter Umfrageergebnisse auf Bundes- und Landesebene für die Liberalen in Warburg "das Jahr des Optimismus", blickte von Schöning kämpferisch in die Zukunft und gab das Ziel vor: "Die beste Sozialpolitik ist eine gute Wirtschaftspolitik." Die FDP werde das Modellprojekt barrierefreie Innenstadt noch intensiver begleiten.
Im Kreis sei das politische Handeln der Partei "maßgeblich durch eine rührige FDP-Kreistagsfraktion unter ihrem Vorsitzenden Hans Jürgen Zurbrüggen umgesetzt" worden. Die Vielzahl von FDP-Anträgen im Kreistag spreche eine beredte Sprache, bemerkte von Schöning. Die Warburger FDP sei voller Optimismus, "selbst wenn die Partei in Berlin nicht auf die Beine kommt", schloss der Liberalen-Chef. "Ein Aufgeben wird es nicht geben."














