Warburg/Lichtenau (faa). Die Hoffnungen der Stadt Lichtenau wurden enttäuscht: Statt der geforderten 75 Schüler haben sich bislang nur 45 Viertklässler für die neue Sekundarschule angemeldet. Eigentlich soll diese zum Schuljahr 2012/13 starten. Die Genehmigung der Bezirksregierung lag vor. Einzige Bedingung: Zur Einrichtung der neuen Schule müssen sich mindestens 75 Schüler anmelden. Nach der ersten Etappe der Anmeldungen herrscht trübe Stimmung im Rathaus. "Es ist uns noch nicht gelungen, die Eltern der Kinder mit Gymnasialempfehlung von dem pädagogischen Konzept der Sekundarschule Lichtenau zu überzeugen", so Bürgermeister Dieter Merschjohann, der von dem erarbeiteten Konzept überzeugt war. Er hofft auf Nachzügler. "Erfahrungsgemäß kommt ein Teil an Schülern verspätet, weil eine Anmeldung (trotz eingeschränkter oder keiner Empfehlung für das Gymnasium) zunächst an Gymnasien in der Umgebung erfolgen", so Merschjohann. "Alle Schüler können aber an den Gymnasien nicht angenommen werden."
Von Seiten der Stadt wurde bereits direkt Kontakt mit der Bezirksregierung aufgenommen. "Wir hoffen auf eine Ausnahmegenehmigung", so der Bürgermeister, dem keine richtige Begründung für die enttäuschende Zahl der Anmeldungen einfällt. "Wir werden mit aller Kraft an der Errichtung der Sekundarschule und somit der Sicherung des Schulstandortes arbeiten."
Denn sollte die Sekundarschule nicht zustande kommen, ist langfristig auch der Fortbestand der Haupt- und Realschule gefährdet.














