Sonnabend, 26.05.2012
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14.01.2012
Wahl zum "Unwort des Jahres"

Darauf freuen wir uns
Am kommenden Samstag ist "Weltknuddeltag". Also nicht wundern, wenn einen plötzlich Wildfremde herzlich in die Arme schließen.
   
Das läuft
Am Donnerstag startet "J. Edgar" in unseren Kinos. Das Drama erzählt die Geschichte eines der mächtigsten Männer Amerikas: Fast 50 Jahre lang war J. Edgar Hoover der Chef des FBI. Er überdauerte acht Präsidenten und drei Kriege und legte Gesetze bisweilen recht eigenwillig aus, um seine Landsleute zu schützen. Der Film zeigt das öffentliche und private Leben Hoovers, und einmal mehr beweist ein grandioser Leonardo di Caprio seine schauspielerischen Höchstleistungen.
     
Wissen der Woche
Sie ist eines der ältesten und größten Bauwerke der Welt, wird aber erst seit gut 30 Jahren richtig gewürdigt: Am 21. Januar 1980 wurde die Chinesische Mauer unter Denkmalschutz gestellt. Sie ist auch Ursprung einer der weitverbreitetsten Irrtümer: Entgegen aller Behauptungen ist es nicht möglich, das Bauwerk aus dem Weltall zu sehen. Es lässt sich aus großer Höhe nur dann erkennen, wenn die Sonne so steht, dass die Mauer einen breiten Schatten wirft.
  
Wichtiger Termin
Am Dienstag kürt die sprachkritische Jury wieder das "Unwort des Jahres". Zur Auswahl stehen, wie in jedem Jahr, Ausdrücke "aus der aktuellen öffentlichen Kommunikation", die nach Ansicht der Juroren "sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen". 2010 wählten die Juroren aus 624 Vorschlägen das Wort "alternativlos", im Jahr davor war es aus 982 Vorschlägen das Wort "betriebsratsverseucht".
     
Unwort der Woche
Die oben erwähnte Wahl ist wohl Anlass genug, noch schnell ein paar aktuelle Unworte vorzuschlagen. Wie wäre es mit "Kreditaffäre", "Mailbox" oder "Rubikon"?



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