Zeit für einen Wechsel. Der Stolz der Nation, die Fußball-Nationalmannschaft der Männer, hat bei der Weltmeisterschaft in Südafrika einen glänzenden Eindruck hinterlassen. Mit einem Kapitän Philipp Lahm als Denker und Lenker in Topform, ohne den verletzten Michael Ballack. Er passt hervorragend zum Team der wiedererstarkten und neuentdeckten jungen Wilden. Warum also nicht dabei bleiben?
Philipp Lahm hat sportlich alles, was ein ausgereifter, für Führungsaufgaben qualifizierter Profifußballer haben muss. Er ist technisch perfekt, zweikampfstark, antrittsschnell, hat die moderne Art des Fußballs mit schnellem, oft blindem Kurzpassspiel verinnerlicht und internationale Erfahrung. Der 26-jährige Modellathlet ist die Zukunft des deutschen Spitzenfußballs. In zwei Jahren, bei der Fußball-EM 2012, wird er auf dem Zenit seines Könnens sein.
Lahm ist ein geerdeter Familienmensch
Wer in einer Wallfahrtskirche heiratet, zeigt, dass er ein geerdeter Typ ist. So geschehen am 14. Juli, als Philipp Lahm seiner Claudia das Jawort gab. Lahm ist ein Familienmensch, im Münchener Stadtteil Gern fühlt er sich zu Hause und steht dazu. Wer weiß, wo seine Wurzeln sind, der kann auch trefflich die (Fußball-)Welt erobern.
Ballack oder Lahm: Wer ist der Richtige?
Der Kapitän der Fußball-Nationalelf muss sowohl auf als auch außerhalb des Spielfelds eine Vorbildfunktion erfüllen. So wie Philipp Lahm. Er ist ein Sympathieträger, der Jung und Alt ins Stadion zieht. Er ist einer, der geradeaus geht, ohne sich selbst mit vordergründigen Schlagzeilen in Szene setzen zu wollen. Einer, der nachdenkt, auch über den Fußball hinaus.
Das beweisen die von ihm ins Leben gerufenen Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche und sein Engagement gegen Homophobie und Intoleranz im Breitensport Es wird Zeit für einen denkenden Kapitän. Philipp Lahm – wer sonst?
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