Da liegen die Sommerurlauber stundenlang in der Sonne und lassen sich braten. Mal von vorn, mal von hinten – immer schön gleichmäßig wenden. Wie ein Hähnchen im Grillwagen. Dümmer kann man sich nicht verhalten.
Denn erstens ist es gar keine Erholung, so lange zu brutzeln, zweitens ist es extrem gefährlich für die Haut, drittens altert der Bräunling optisch schneller als der Mensch mit vornehmer Blässe, viertens ist Braunsein gar nicht mehr In und fünftens kommt bei den Braunen leicht der Verdacht auf, sie seien faul. Der Fleißige hat keine Zeit zu langem Sonnenbad (es sei denn, er ist Bauarbeiter oder Gärtner und arbeitet an der frischen Luft).
Mit jeder Sonnenkur steigt das Hautkrebsrisiko
Dass mit jeder intensiven Sonnenkur das Risiko steigt, an Hautkrebs zu erkranken, ist inzwischen allgemein bekannt. Man könnte als Bleichgesicht die Entscheidung für ein kürzeres Leben ja noch verstehen, wenn die Braunen wenigstens bewundert würden. Früher war das noch der Fall.
Nach dem Urlaub: Ist bleich klug und braun dumm?
Da galt ein sonnengebräunter Teint als attraktiv, sportlich, gesund, knackig und begehrenswert. Damals glaubte man aber auch noch, das die Rente sicher ist. Heute kann jeder beobachten, dass ein besonders häufig gebräuntes Dekolleté auch schnell besonders schrumpelig wirkt.
Neue Leinwandhelden kommen eher blass daher
Die Stars von heute haben das längst erkannt: Neue Leinwandhelden kommen eher blass daher. Da sei nur an Robert Pattinson mit seiner Hauptrolle als Vampir in "Twighlight" erinnert. Selbst die früher ewigbraune Victoria Beckham hat inzwischen zumindest erkannt, dass sie nicht mehr ganz so braun sein möchte.
Und der spanische (!) Top-Fußballer Andres Iniesta wird angehimmelt, obwohl er vor einem weißen Bettlaken nur wegen seiner wenigen dunklen Haare zu erkennen wäre. Dass der Bursche clever ist, beweist seine Spielweise. Lederbraune Haut ist eindeutig von gestern.