Montag, 15.03.2010
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08.02.2010
Buenos días, Baby!
NRW-Ministerpräsident Rüttgers trifft Terminator Schwarzenegger
AUS DEN USA BLOGGT NW-CHEFREDAKTEUR THOMAS SEIM

Los geht's | FOTOMONTAGE: GEROLD

Der Ministerpräsident ist in Amerika.

Eigentlich hat Jürgen Rüttgers gar keine Zeit für NRW-Außenpolitik. Daheim sind es nur noch 90 Tage bis zur Landtagswahl, und der liberale Koalitionspartner irrlichtert angesichts dramatisch fallender Umfragewerte durch die Politik im Land. Da wäre es nicht so schlecht, wenn der Hausherr des bevölkerungsreichsten Bundeslandes daheim täglich nach dem Rechten schauen könnte. Doch sei's drum: Die Reise ist geplant, organisiert und ganz ordentlich strukturiert - also los geht's.

Für's Grobe daheim geblieben ist sicherheitshalber Rüttgers' Abteilungsleiter für politische Planung, Boris Berger. Er gilt als die graue Eminenz der Staatskanzlei, wenn der Chef selbst nicht da ist. Eigentlich war Berger als Delegationsmitglied fest eingeplant. Im Programm des Ministerpräsidenten für die USA jedenfalls rangiert Berger gleich hinter Rüttgers selbst und Europaminister Andreas Krautscheid noch auf Rang drei der Delegationsliste. Doch die neue Devise lautet offenbar: sicher ist sicher! Berger bleibt zurück.

Der US-Besuch startet in Washington. Rüttgers führt politische Gespräche mit Kongressabgeordneten und Senatoren, besucht das Logistik-Unternehmen FedEx und eine Highschool.

Das eigentliche Highlight der Visite verbirgt sich allerdings hinter einem ganz anderen Termin: Der Terminator höchstselbst erwartet den Gast vom Rhein in Santa Monica. 45 Minuten will sich Arnold Schwarzenegger, noch Gouverneur von Kalifornien, der derzeit auch mit erheblichen politischen Problemen zu kämpfen hat, am Donnerstag unter vier Augen für Jürgen Rüttgers Zeit nehmen. Dann noch das obligatorische Foto, das soll es dann gewesen sein.

Es werden Besuche an der Berkeley University, Biosciences, und bei Solar Trust of America folgen. Ganz schon viel Öko auf der US-Reise des Ministerpräsidenten. Die Grünen werden es interessiert beobachten.

Was die FDP wohl dazu sagt? Okay, die ist zur Zeit - siehe oben - sehr mit sich selbst beschäftigt und interessiert sich mehr für Steuern. Aber auch für sie sind es nur noch 90 Tage!





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Chefblog

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist am Montag zu einer fünftägigen Reise in die USA gestartet. Stationen sind Washington, Los Angeles und San Francisco. Thomas Seim, Chefredakteur der Neuen Westfälischen, begleitet Rüttgers und berichtet täglich von der Reise.

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