14.50 Uhr Ortszeit. Landung in Tel Aviv. Knapp vier Stunden Flug liegen hinter der deutschen Delegation. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft führt sie an. In den nächsten fünf Tagen bis Aschermittwoch besucht Kraft als amtierende Präsidentin des Bundesrates Israel und die Palästinensischen Gebiete.
Lufthansa-Flug 686 hat die deutsche Delegation nach Israel gebracht. Abflug 10:05 ab Frankfurt. Hannelore Kraft wählt mit ihrer Begleitung die Holzklasse. Mitten in einer Reisegruppe aus Bayern. Sitzplatz 50 D, ganz hinten. Die Platzverhältnisse sind eng. Ihren etwas komfortableren Platz am Notausstieg hat die Ministerpräsidentin einem Mitreisenden mit langen Beinen überlassen. Nun also sitzt sie mittendrin.
Lufthansa-Flug 686 hat die deutsche Delegation nach Israel gebracht. Abflug 10:05 ab Frankfurt. Hannelore Kraft wählt mit ihrer Begleitung die Holzklasse. Mitten in einer Reisegruppe aus Bayern. Sitzplatz 50 D, ganz hinten. Die Platzverhältnisse sind eng. Ihren etwas komfortableren Platz am Notausstieg hat die Ministerpräsidentin einem Mitreisenden mit langen Beinen überlassen. Nun also sitzt sie mittendrin.

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Unveränderte Haltung
Einstweilen allerdings hat sie sich erstmal mit der Aufregung um denkbare Neuwahlen in NRW zu plagen. Dafür hat ein Interview ihres Fraktionsvorsitzenden im Landtag Norbert Römer gesorgt, der erklärt hatte, falls die CDU eine verfassungsrechtliche Auseinandersetzung um den NRW-Haushalt Suche, werde man die Wähler fragen, welchen Weg das Land nehmen solle. Kraft sagt dazu, ihre Haltung habe sich nicht verändert. Sie werde in Ruhe das Urteil des Landesverfassungsgerichts in Münster abwarten, es sorgfältig analysieren "und daraus Die Schlüsse ziehen".Klar sei dabei für sie: "Über den künftigen Weg Nordrhein-Westfalens muss man politisch diskutieren und nicht vor das Verfassungsgericht ziehen."
Hannelore Kraft wirkt dabei zwar müde, aber ganz ruhig und überlegt. Bodenständig. Wie auf ihrem Sitz 50 D. Lufthansa, Holzklasse.








