Bielefeld (brm/faa). In Bielefeld hat es den ersten Toten im Zusammenhang mit dem Schweinegrippevirus gegeben. "Der 40-jährige Mann hatte keine medizinisch erkennbaren Vorerkrankungen", bestätigte Bethel-Sprecher Jens Garlichs eine Meldung von Radio Bielefeld. "Er wurde über mehrere Wochen auf der Intensivstation behandelt."
Der Mann ist am Sonntag im Krankenhaus Gilead an den Folgen der Infektion gestorben. Zunächst war er mit Verdacht auf Lungenentzündung ins Johannisstift eingeliefert und dann nach Gilead verlegt worden. Das Krankenhaus hat inzwischen das Gesundheitsamt informiert. Einer Obduktion hat die Familie des Toten nicht zugestimmt.
Der 40-Jährige war nicht der einzige Schweinegrippe-Patient in Bielefeld. "Wir haben derzeit ein Dutzend Patienten mit Schweinegrippe in Behandlung, dazu kommen täglich rund 25 Patienten mit Verdacht auf die Grippe in unsere Notfallaufnahme", so Garlichs weiter. Die meisten würden allerdings wieder nach Hause geschickt, da sich der Verdacht nicht bestätige. Andere könnten sich zuhause auskurieren. "Wenn man Schweinegrippe hat, ist man nicht automatisch schwer krank", erklärte Garlichs abschließend.















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