Der Onlineweber schultert seinen Rucksack und macht sich auf zum Auto. Kaum aus der Tür, hört er Stimmen. Ein irgendwie warnendes Raunen hinter seinem Rücken. Der Onlineweber fährt herum. Weit und breit kein Mensch zu sehen. Hm. Wahrscheinlich nur ein paar Kinder, die Verstecken spielen.
Gleich hinter der nächsten Ecke geht das Gerede wieder los, verstummt aber auch schnell wieder, ehe Der Onlineweber die Richtung raushört.
Dann das Ganze zum dritten Mal. Den Onlineweber beschleichen schon längst Zweifel an seinem Verstand: "Ja, spinne ich denn?" Immerhin ist er jetzt hellwach. Misstrauisch mustert er die Umgebung. Und versteht tatsächlich erstmals ein paar Worte, als die Stimme - denn es ist nur eine einzige - wieder loslegt: "Biegen Sie bitte rechts ab."
Es ist das neue Navigationsgerät, das der Onlineweber seiner Benzinkutsche spendiert hat. Das hat er schon zuhause programmiert und in den Rucksack gesteckt, von wo aus es ihm schon ab Wohnzimmer die Richtung weist.
Woher soll das Navi auch wissen, dass wenigstens den Weg zu seinem Auto bislang immer noch aus dem Kopf
findet: der Onlineweber