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28.11.2009
Jesus lädt zum Doppelkopf
seitwärts - der Wochenrückblick von Johann Vollmer

Als ginge es der deutschen Sozialdemokratie nicht schon schlecht genug, nun auch noch diese Nachricht: Oskar Lafontaine erholt sich nach seiner überstandenen Prostata-Operation schneller als erwartet.

So mancher Genosse soll dem Querulanten aus dem Saarland ja hinter vorgehaltener Hand einen gut dotierten Posten entweder als EU-Kommissar oder direkt in der Himmelsverwaltung gewünscht haben. Hauptsache weit weg. Dort oben auf Wolke sieben, wo Lafontaine bereits kurz mit Sahra Wagenknecht gesichtet worden sein soll, ist das Aufatmen allerdings spürbar. Petrus rechnet mit dem jetzt 66-Jährigen frühestens in 25 Jahren.

Dass Lafontaine irgendwann in den Himmel kommt, gilt in Engelskreisen indes als ausgemachte Sache. Angeblich habe Karl Marx Jesus die Aufnahme Lafontaines aus dem Kreuz geleiert, weil in der Runde mit Engels und Lenin seit der Wiederauferstehung von Elvis ein Doppelkopfpartner fehlt. Ob Jesus (sitzt derzeit zur rechten Gottes) allerdings auf der Linken eine Opposition zulässt, ist doch mehr als ungewiss. 

Mehr zum Thema in nw-news.de
Kommentare
So ein Unsinn. Das ist doch nur Klamauk.

Vielleicht könnte man den Text mal gebrauchen, falls man eine Definition für "geschmacklos, aber öde" basteln möchte?

*gähn* Vielmehr fällt mir diesmal zum Wochenrückblick nicht ein, die Woche hatte deutlich mehr zu bieten als die Kranken- bzw. Genesungsgeschichte des Herrn Lafontaine. Allerdings reizen die Kommentare weniger zum Gähnen, als zum entsetzten Stirnrunzeln, so frage ich mich wer den armen Robert1 dazu nötigt "so ein mist" zu lesen, oder auch wer Uwes Brille entwendete, so dass er in der zweiten Überschrift tatsächlich den Autoren überlesen konnte. Fragen über Fragen, wo sind nur die Großbuchstaben hin verschwunden? Wer hat das Deppenapostroph gesellschaftsfähig gemacht? Ist der Akkusativ ausgewandert? Wann hört DAS endlich auf?

Giftig. Geistreich. Gut. Ich glaube, Lafontaine würde sich beim Lesen köstlich amüsieren.

Antwort: Das ist nicht lustig, das ist nur billig, ganz "dünne" journalistische Arbeit......



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