Als ginge es der deutschen Sozialdemokratie nicht schon schlecht genug, nun auch noch diese Nachricht: Oskar Lafontaine erholt sich nach seiner überstandenen Prostata-Operation schneller als erwartet.
So mancher Genosse soll dem Querulanten aus dem Saarland ja hinter vorgehaltener Hand einen gut dotierten Posten entweder als EU-Kommissar oder direkt in der Himmelsverwaltung gewünscht haben. Hauptsache weit weg. Dort oben auf Wolke sieben, wo Lafontaine bereits kurz mit Sahra Wagenknecht gesichtet worden sein soll, ist das Aufatmen allerdings spürbar. Petrus rechnet mit dem jetzt 66-Jährigen frühestens in 25 Jahren.
Dass Lafontaine irgendwann in den Himmel kommt, gilt in Engelskreisen indes als ausgemachte Sache. Angeblich habe Karl Marx Jesus die Aufnahme Lafontaines aus dem Kreuz geleiert, weil in der Runde mit Engels und Lenin seit der Wiederauferstehung von Elvis ein Doppelkopfpartner fehlt. Ob Jesus (sitzt derzeit zur rechten Gottes) allerdings auf der Linken eine Opposition zulässt, ist doch mehr als ungewiss.