
Video
Berlin/Bielefeld (nw/ch). Die Bundestagswahl scheint wieder spannend zu werden: Zweieinhalb Wochen vor dem 27. September sind CDU/CSU und FDP in zwei Umfragen unter 50 Prozent gesunken. Die Linkspartei legte dagegen nach ihren Erfolgen bei den Landtagswahlen und dem Streit über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan beträchtlich zu.
"Wir schwenken nicht die weiße Fahne", kommentierte der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering bei einem Besuch in der Redaktion der Neuen Westfälischen die Zahlen. "Da ist noch viel Bewegung." Er warnt aber auch davor, die Linken zu wählen: "Wer die wählt, verschleudert seine Stimme." Die SPD setzt darauf, eine schwarz-gelbe Koalition zu verhindern, um selbst im Koalitionspoker eine Rolle zu spielen.
Bei der neuesten Wochenumfrage des Forsa-Instituts liegen Union und FDP erstmals seit Monaten unter einer absoluten Mehrheit der Stimmen, der Vorsprung vor SPD, Grünen und Linkspartei verringerte sich auf 49 zu 45 Prozent. Einen gewaltigen Sprung um vier Prozentpunkte nach oben machte die Linkspartei, die mit jetzt 14 Prozent die FDP einholte.
















