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Paderborn (red/dpa). Auch zwei Tage nach dem schweren Unfall mit einem Feuerwehrauto in Paderborn, bei dem am Freitag drei Menschen ums Leben gekommen waren, schwebt ein Taxifahrer weiter in Lebensgefahr.
Wie die Polizei mitteilte, sei der Zustand des 43-Jährigen unverändert kritisch. Die Unfallursache war nach wie vor unklar, sagte ein Polizeisprecher gegenüber nw-news.de.
Bei dem Unfall war ein Feuerwehrauto auf dem Weg zu einem Einsatz auf einer Kreuzung mit einem voll besetzten Taxi zusammengestoßen und daraufhin in den Gegenverkehr geschleudert worden. Dort kollidierte der Leiterwagen mit zwei weiteren Autos. Ein 46-jähriger Mann und seine 40 Jahre alte Ehefrau, die auf der Rückbank des Taxis saßen, sowie ein 48 Jahre alter Feuerwehrmann starben. Neun Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen schwer.
Ungewissheit gibt es noch immer darüber, ob der Drehleiterwagen der Paderborner Berufsfeuerwehr bei roter Ampel in die Kreuzung eingefahren war. Dies soll unter anderem anhand der automatisch aufgezeichneten Ampelphasen geklärt werden. Ein Unfallsachverständiger hat seine Arbeit aufgenommen.

















