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Rietberg (jov). Der Fall des tödlich verletzten Fußgängers, der am Sonntagmorgen vom Außenspiegel eines vorbeifahrenden Kleintransporters erschlagen worden war, ist aufgeklärt. Die Polizei konnte sowohl das Unfallfahrzeug, als auch den Fahrer ermitteln. Der Mitarbeiter eines Verler Transportunternehmens, ein 22-jähriger Mann aus Rietberg, gestand schließlich, in den Unfall verwickelt gewesen zu sein.
Ein Polizeibeamter aus Rietberg, der in seiner Freizeit im Bereich der Aldehoffstraße unterwegs war, lieferte den Ermittlern den entscheidenden Hinweis. Er entdeckte einen weißen Mercedes Sprinter, der mit der rechten Fahrzeugseite auffallend dicht an eine hohe Hecke geparkt war. Bei der näherem Hinsehen stellte der Polizist fest, dass das Fahrzeug an der durch die Hecke verdeckten Fahrzeugseite frische Unfallspuren aufwies und zudem auch der rechte Außenspiegel fehlte.
Als die Beamten den Sprinter unter die Lupe nahmen, erschienen mehrere Personen vor Ort. Ein 33-jähriger Transportunternehmer aus Verl gab sich schließlich als Halter des Mercedes Sprinter zu erkennen. Kurze Zeit später erschien auch ein Mitarbeiter des Halters. Der 22-jährige Rietberger räumte ein, am frühen Sonntagmorgen mit dem Fahrzeug auf der Druffeler Straße einen Unfall gehabt zu haben. In der Annahme, er sei mit einem Reh zusammen gestoßen, habe er aber seine Fahrt fortgesetzt.
Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen
Eine Passantin hatte am frühen Sonntagmorgen den 18-jährigen Mann aus Gütersloh gegen 4.30 Uhr leblos auf der Straße im Rietberger Ortsteil Druffel gefunden.Der sofort alarmierte Notarzt konnte an der Unfallstelle nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Erste Ermittlungen der Polizei am Unfallort ergaben, dass der 18-Jährige möglicherweise zu Fuß auf dem Rückweg von dem Druffeler Schützenfest war. Am Straßenrand war er von dem Außenspiegel des Transporters so stark am Kopf getroffen worden sein, dass er noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag.
Der Fahrer des Wagens flüchtete, ohne sich um die angefahrene Person zu kümmern. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und fahrlässiger Tötung eingeleitet und sein Führerschein beschlagnahmt. Der Mercedes Sprinter wurde zur weiteren Spuren- und Beweissicherung sichergestellt.

















