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21.09.2009
BIELEFELD/HERFORD
Autofreies Volksfest zwischen Herford und Bielefeld
Rund 50.000 Menschen auf gesperrter Straße unterwegs
VON CORINA LASS

Freie Fahrt für alle ohne Auto

Herford/Bielefeld. Manfred Bischof von der Pro Herford freute sich: "Da kommen Radfahrer um die Ecke", sagte er, kaum dass der stellvertretende Bürgermeister Gustav Meyer zu Hartum um 10 Uhr die Strecke freigegeben hatte. Was der Pro-Herford-Berater und Mitorganisator des autofreien Sonntags später an Rad-, Rolli- und Rollskifahrern, Skatern und Joggern noch sah, übertraf dann alle Erwartungen.

Sowohl die Erwartungen der Veranstalter als auch die der Besucher: Schätzungsweise 50.000 Menschen aus Bielefeld, Herford und Umgebung nutzten die gesperrten Straßen zwischen dem Eon-Gebäude in Herford und dem Ravensberger Park in Bielefeld, möglicherweise waren es auch einige Tausend mehr. "Das war ein voller Erfolg", sagte Baudezernent Dr. Peter Maria Böhm, der an diesem Tag selbst mit dem Rad unterwegs war. "Wir sind sehr zufrieden und sehr glücklich. Wir hatten natürlich auch Glück mit dem Wetter."

Fotostrecke
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Alle Bedenken, dass die Bürger und Besucher an den Stationen bleiben würden, an denen verschiedene Attraktionen aufgebaut waren, statt die Strecke zu befahren, zerschlugen sich schnell: Hauptattraktion war der autofreie Asphalt. Auch auf Bielefelder Seite waren die Verantwortlichen begeistert. Bei einem offiziellen Treffen auf der Grenze beider Kommunen deutete Bielefelds Baudezernent Gregor Moss an, dass dies nicht der letzte autofreie Tag auf der Strecke gewesen sein könnte.

"Das sollte man jedes Jahr machen"

Das wäre dann ganz im Sinne derjenigen, die ohne Auto unterwegs waren und zum Teil am Straßenrand anhielten, nur um über die vielen Menschen zu staunen, die an ihnen vorbeifuhren. "Das ist ganz toll hier", sagte Heinz Hollmann, der mit seiner Frau Gisela aus Bünde hergeradelt war. "Das sollte man jedes Jahr machen." Voll, aber nicht zu voll sei es auf der Strecke, sagte Verena Clamann, die aus Milse gekommen war. "Und es nehmen alle Rücksicht."

Das Rad nur noch schiebend kamen die Radler zeitweise am Elfenbein vorbei, wo an den Ständen und vor der Bühne des Künstlertreffs regelrecht Volksfeststimmung herrschte. Viele Verkehrsteilnehmer nutzten auch die Stationen entlang der Strecke – auf dem Hof Meyer zu Hartum, am Gasthof Oertmann und an drei weiteren Stationen auf Bielefelder Gebiet.

Die Unfallbilanz: Ein Sechsjähriger brach sich bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Radfahrer einen Finger.

Mehr zum Thema in nw-news.de

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Kommentare
Hallo, auch wir waren aus Hameln kommend dabei, es war super und hat viel Spaß gemacht! Einzig die im Feld fahrenden Busse und schwarzen Sicherheitsfahrzeuge trugen eben nicht zur Erhöhung dieser bei, das sollte man im nächsten Jahr verbessern. Kommen gern wieder! Grüße aus Hameln Carsten Slabon

tolle veranstaltung!!! großes lob an bielefeld marketing und pro herford. habe mit meiner familie einen wunderschönen tag erlebt. könnte mich dran gewöhnen, wenn man das einmal im jahr erleben dürfte.


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