Bielefeld/Gütersloh (röß). 20 Züge auf der Strecke Bielefeld-Hamm hatten gestern Abend insgesamt 751 Minuten Verspätung. Die
Deutsche Bahn musste die Strecke rund eineinhalb
Stunden lang sperren.
Deutsche Bahn musste die Strecke rund eineinhalb
Stunden lang sperren.
Zunächst war die Polizei von einem Unfall ausgegangen. Ein 23-Jähriger sei bei dem Versuch, die Gleise zu überqueren, unter einen fahrenden Zug geraten.
Grund für die Streckensperrung war hingegen ein Suizid am Bahnhof im Bielefelder Ortsteil Brackwede: Laut Polizei hat sich ein Gütersloher gestern Abend gegen 20.40 Uhr vor einen fahrenden Zug geworfen. Der Mann war sofort tot.
Die Deutsche Bahn sperrte die Bahnstrecke Bielefeld–Hamm. Vor Ort waren Einsatzkräfte der Bundespolizei, von Landespolizei und Kripo Bielefeld sowie Notfallmanager der Deutschen Bahn und die Freiwillige Feuerwehr Brackwede.
Die Reisenden wurden mit dem Schienenersatzverkehr zum Bielefelder Hauptbahnhof gebracht und konnten von dort aus mit anderen Zügen weiterfahren.
Der Zugführer des ICE 645/655 von Berlin-Ost über Wolfsburg, Hannover-Bielefeld und Hamm wurde abgelöst und bekommt psychologische Betreuung.
Gegen 22.20 Uhr konnte die Deutsche Bahn die Gleise wieder komplett freigegeben. Bis dahin hatten 20 Züge insgesamt 751 Minuten Verspätung.












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