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08.10.2009
HERFORD
Kentsch will in den Landtag
SPD-Ortsverein schlägt Ex-Arminia-Geschäftsführer vor

Will Kandidat werden

Herford (red/ted). Von der Bundesliga in den Landtag: So könnte sich bald die Karriere von Roland Kentsch (52) entwickeln. Der frühere Finanzgeschäftsführer von Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld strebt offenbar ein Mandat als Landtagsabgeordneter für den Kreis Herford an. Zumindest hat ihn der Herforder SPD-Ortsverein Friedenstal-Stiftberg für eine Kandidatur vorgeschlagen.

Am Mittwochabend wurde die Personalie bereits im Stadtverband der Partei diskutiert und "im Grundsatz begrüßt", wie die Stadtverbandsvorsitzende Christa Kollmeier gegenüber der Neuen Westfälischen bestätigte. Kentsch ist bislang Ratsherr der SPD im Herforder Stadtrat.

Unklar ist noch, wie die anderen Herforder Ortsverbände und die Stadtverbände im Kreis auf das Vorpreschen von Kentsch' Ortsverein reagieren und ob es weitere Bewerber um die Kandidatur geben wird.

Kentsch war ab 1998 Schatzmeister und zwischen März 2002 und Juni 2009 Geschäftsführer Finanzen bei Arminia Bielefeld. Einen Tag vor der Jahreshauptversammlung trennte sich der Verein vom gebürtigen Soester.

Der nächste NRW-Landtag wird am 9. Mai 2010 gewählt.

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Kommentare
Arminius du solltest einsehen, dass die Fahrstuhltruppe ohnehin in der 1. Liga nichts verloren hat. Sonst müsst ihr euch bald den nächsten Ochsen aussuchen, der dann zu schlachten wäre. Immerhin hat der Verein jetzt einen sehr teuren Angestellten an der Backe, den er weiter bezahlen muss und den er zur Zeit nicht einmal abfinden kann. Wie wär´s mit einer Sammlung? Immerhin gab´s zum 50. Geburtstag des Finanz-GF noch ein respektables Feuerwerk auf der Alm - und die ganze Vereinsprominenz hat kräftig mitgefeiert.
Also raus mit der Kohle, damit R. K. wieder ruhig schlafen kann!
Da muss doch was gehen - oder?

So, jetzt ist es endlich raus !!!! Nach ein paar Spieltagen 2.Liga und Jahren der Zugehörigkeit in der 1.Liga haben wir Liquiditätsprobleme und sind was flüssige Mittel betrifft ein wenig " klamm auf der Tasche " . Aber Herr Kentschhat ja einen guten Job gemacht, hoffe das nun auch die letzten Träumer einsehen das dies mehr als zu hinterfragen ist.

Steuersenkungen sind nicht vorgesehen, der Staat braucht mehr Geld. Ob Dummensteuer, Steuersteuer, Luft- oder Sexsteuer, alles ist denkbar.


Deutschland ist de facto Pleite. Neue Einnahmen aus Steuern, Abgaben und Gebühren müssen her. Nachfolgend einige ironisch gemeinte Ratschläge für die Koalitionsverhandlungen.



Leuchtmittelsteuer

Die Wiedereinführung der 1993 abgeschafften Leuchtmittelsteuer würde dem Staat einige hundert Millionen Euro zusätzlich bescheren. Die Steuer war bis zu dem genannten Jahr beim Kauf von Glühkörpern und Glühlampen zu entrichten. Das Gesetz stammt aus dem Jahr 1909 und ging auf Vorschriften aus dem Mittelalter über Kerzenwachs-Gebühren zurück.





Feuerwerkssteuer

Bewohner des US-Bundesstaates West Virginia, die am 4. Juli, dem Nationalfeiertag, Feuerwerke abbrennen, müssen eine sechsprozentige "Sparkler and Novelties Tax" bezahlen. Unter diese Steuer fallen: Wunderkerzen, Schlangen- und Glühwürmer, Krachmacher und verschiedene funkensprühende Produkte. Alle anderen Feuerwerkartikel wie Böller, Luftraketen, bengalische Feuer und Torpedos hingegen sind untersagt.



Illegale-Drogen-Steuer

Man kann es fast nicht glauben, aber am 1. Januar 2005 führte Tennessee als 23. US-Bundesstaat die Steuer auf illegale Drogen ein: wer gesetzeswidrige Drogen wie etwa Marihuana, Kokain oder LSD kauft, muss sie innerhalb von 48 Stunden versteuern. Vom zuständigen Finanzamt erhält der "treue" Bürger dann Gebührenmarken, die er als Nachweis auf die Substanzen kleben soll. Die Steuerzahler müssen jedoch keine Strafverfolgung fürchten, denn den Beamten ist es untersagt, sie anzuzeigen.

In North Carolina gibt es diese Steuer schon seit 1990. Auch dort gibt es "ehrliche" Gesetzeswidrige, denn in den ersten 15 Jahren meldeten immerhin 72 Bürger ihre Drogen freiwillig an. Das Finanzamt nahm trotzdem rund 78 Millionen Dollar ein. Das meiste Geld stammt von Inhaftierten in Gefängnissen, die ohne Marken erwischt wurden.

Ich nehme an, dass die Kommunen unserer Drogenhochburgen und großen Gefängnissen sehr erfreut über diese zusätzliche Einnahme in der Stadtkasse wären.



Sexsteuer

In Köln, Frankfurt, Gelsenkirchen, Marburg und anderen deutschen Kommunen zahlen Prostituierte, die an weniger als 25 Tagen im Monat arbeiten, sechs Euro pro Arbeitstag an die Stadt. Auch die Betreiber von Bordellen, in denen die Besucher Eintritt zahlen, müssen täglich drei Euro pro zehn Quadratmeter Fläche entrichten.

Die spezielle Vergnügungssteuer wird für "die gezielte Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen in Bars, Sauna-, FKK- und Swingerclubs oder Kraftfahrzeugen" erhoben.

Also Frau Merkel & Co.: Sexsteuer für alle Städte einführen und am Vergnügen der Bürger zusätzlich verdienen!



Nacktsteuer

Seit Juli 2004 gilt im Bundesstaat Utah eine Steuer in Höhe von zehn Prozent für "Nackte oder teilweise Nackte, die irgendeine Dienstleistung anbieten". Sie wird auch auf Eintrittsgelder, Merchandise-Artikel und Nahrung erhoben.

Unsere Kommunen, die FKK-Strände und FKK-Badegelegenheiten anbieten, wären sicherlich froh über so eine Steuer.



Unterhaltungssteuer

Viele amerikanische Städte und Staaten erheben eine "Amusement tax". Demnach müssen Organisatoren bei Veranstaltungsorten mit mehr als 750 bzw. 1.000 Sitzplätzen pro verkauftes Ticket eine Gebühr bezahlen. Das würde sich bei uns doch auch lohnen!



Luftsteuer

Österreich macht, so könnte man meinen, sogar unseren Finanzexperten noch etwas vor, wenn es um die Erfindung von Steuern geht. In der Alpenrepublik gibt es eine sogenannte "Luftsteuer", die dann zu entrichten ist, wenn öffentlicher Luftraum in Anspruch genommen wird, zum Beispiel durch beleuchtete Reklametafeln, deren Licht auf öffentlichen Luftraum fällt. Die Idee, Unternehmen zusätzlich abzuzocken! Was die Österreicher können, können wir aber auch: In Mannheim, Ingolstadt und anderen deutschen Städten gibt es diese Luftsteuer auch.



Sektsteuer

Ja ich weiß, es gibt sie schon sehr lange bei uns und sie wurde zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte unter Wilhelm II. eingeführt. Somit zahlen wir heute noch für die kaiserliche Flotte, die es seit 1916 gar nicht mehr gibt. Mein Vorschlag deshalb: Die Steuer etwa in "U-Boot" oder "Afghanistan-Kriegssteuer" umzubenennen.



Steuersteuer

Auch diese Art von Steuern gibt es schon, denkt man nur an die Erbschaftssteuer, die ein längst versteuertes Eigentum nochmals versteuert, oder an die Ökosteuer, auf die Mineralölsteuer und dann noch Mehrwertsteuer zu zahlen ist oder die Stromsteuer, auf die noch Umsatzsteuer kommt usw. Also: Mehr Steuern auf Steuern und der Staat schreibt wieder schwarze Zahlen!



Dummensteuer

Eine Abgabe auf Dummheit, die jährlich durch einen staatlichen Intelligenztest festgelegt wird. Würde diese Steuer eingeführt, hätten wir anschließend wohl kein Bildungsproblem mehr!

Herr Kentsch übernehmen sie mit ihren Genossen von der SPD diese Vorschläge, schlimmer als die Agenda 2010 sind die bestimmt nicht und das haben noch ihre Genosse Schröder und Hartz zu verantworten also sind sie fein raus wie sie es gewohnt sind herr Kentsch. Aber ihr gequältes Lachen kommt leidern nicht gut an bei den Leuten und über ihren Charakter ist schon viel geschrieben worden, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

@Drechsler, Sie hätten sich besser erst einmal ein Spiel in der Schüco-Arena anschauen sollen, anstatt die Besucher auf den Stehplätzen ( also eigentlich das Volk ) gleich pauschal als aufgebrachte Meute Blödsinn grölender Chaoten abzustempeln, die Herrn Kentsch nicht annähernd das Wasser reichen könnten. Im Sportteil hiesiger Zeitungen hätten Sie zudem lesen können, dass die Kritik an Herrn Kentsch insbesondere durch die Herren Kauf, OB David und Oetker aufgeworfen wurde. Sind das denn alles unfähige Neider, die im Leben bisher noch nichts erreicht oder geleistet haben, Herr Drechsler? Warum wohl wurde das Verhalten von RK Mitarbeitern gegenüber, von der NW als das Regime Kentsch bezeichnet? Ich habe natürlich großen Respekt vor Menschen, die anderen Menschen wirklich uneigennützig und tatsächlich unentgeltlich helfen bzw. ein Ehrenamt bekleiden. Unter einem tatsächlichem Ehrenamt verstehe ich allerdings auch, das dafür keine überhöhte Aufwandsentschädigung oder gar fette Diäten gezahlt werden.

Sehr geehrter Herr Schweser, vielen Dank für den sachlichen Beitrag, der sich wohltuend von so manchem Globalangriff auf den ehem. Finanz-GF R. K. abhebt.
Dass Sie sich bei der Beurteilung der politischen Ambitionen von R. K. zurück gehalten haben, weil Sie diese wahrscheinlich nicht genügend kennen, ist in Anbetracht der vielen diskrimminierenden Anschuldigungen beachtenswert.
Arminia wünsche ich, wie wahrscheinlich R. K. auch, den sportlichen Wiederaufstieg und ruhiges Fahrwasser für die Zukunft.
Mit besten Grüßen Carlo



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