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10.02.2010
STEINHEIM
Steinheims Bürgermeister der Lüge bezichtigt
SPD: Rechtsextreme Gesinnung war bekannt

In der Kritik

Steinheim (gär). Der Bürgermeister der Stadt Steinheim, Joachim Franzke (CDU), gerät wegen seines Umgangs mit Vertretern der rechtsextremen Freien Kameradschaften stark unter Druck. Die SPD im Kreis Höxter wirft Franzke vor, in seiner offiziellen Stellungnahme gelogen zu haben. Wie berichtet, hatte Franzke mehrere Gespräche mit Rechtsradikalen geführt. Diese durften ihre Positionen auch auf einer nicht öffentlichen Sitzung der Steinheimer Ordnungspartnerschaft am 26. Januar erläutern.

Franzke hatte erklärt, er habe von der politischen Ausrichtung seiner rechtsradikalen Gesprächspartner nichts gewusst; diese hätten sich nicht zu erkennen gegeben. "Das ist nicht wahr", erklärte gestern der SPD-Vorsitzende des Kreises Höxter, Johannes Reineke. Bürgermeister Franzke habe "spätestens am 14. Januar . . . gewusst, um welche braune Gruppierung es sich handelte." Am 18. Januar habe es dazu eine Information des Hauptausschusses gegeben und am 26. Januar sei dann das Gespräch in der Ordnungspartnerschaft geführt worden.

Franzke müsse "die vollständige Wahrheit sagen, alles andere wäre Vertuschung", fordert der SPD-Kreisvorsitzende. Franzke war gestern erneut nicht zu erreichen. Nach eigenen Angaben hat er nun alle Kontakt zu den Neonazis abgebrochen. Diese Zeitung hatte bereits am 14. Januar über die Agitation der Rechtsextremisten in Steinheim ausführlich berichtet.

Mehr zum Thema in nw-news.de
Kommentare
Leider hat das Bürgermeister Franzke falsch angefasst. Derartigen Gruppierungen die von derartigen Publikationen leben sollte man keine Chance zu eben diesen geben. Nun wird ein riesen Hype aus einer Geschichte gemacht die es nicht mal Wert ist zu erzählen. Der Verfassungsschutz ist sowieso bereits auf diese rechte Gruppierung angesetzt, so lange sie aber nur mit S***hausparolen auf Mitgliederfang gehen können sie wohl leider nichts tun. Ich hoffe der Bürgermeister kann sich bald wieder den wirklich wichtigen Themen widmen, denn dafür wird er auch bezahlt.

Wann endlich wollen sich unsere Feierabendpolitiker endlich mit den wirklichen Fragen des Lebens beschäftigten, anstatt aus Wahlkampfgründen Popanze aufzubauen? Mein Aufruf: Löst endlich in Steinheim die Probleme, die die Masse und nicht nur paar Frustierende interessien!

Was sind eigentlich nach Ansicht der NW Rechtsradikale? Was sind Linksradikale? Auf alle Fälle gibt es solche Gruppierungen angeblich auch im Ausland, so gar in den Nationalparlementen und niemand regt sich darüber besonders auf. Ich habe den Eindruck, daß diese Thematik lediglich in Deutschland aufkommt, weil einige - wenige - entweder damit ihr politisches Süppchen kochen oder aber weil sie nichts besseres, nämlich ständigen Stunk, machen können.

@ Marucs. Würden Sie Ihren Kommentar auch so geschrieben haben, wenn der Bürgermeister von der SPD gewesen wäre und er sich mit Kommunisten von der KPDML getroffen hätte?

Man kanns auch weiter breit treten. Das ist nur noch Wahlkampf und schenkt ganz nebenbei den betrefenden Grupierungen noch mehr Aufmerksamkeit. Gratulatoin, so hat die SPD sowie auch die Braunen was davon. Ich findes im allgemeinen gut, dass sich der Bürgermeister überhaupt um irgendwelche Jugendliche kümmert. Das ist nämlich nicht selbstverständlich. Das sich diejenigen dann als Mitglieder einer gewissen Grupierung herausgestellt haben, ist ein doofer Zufall oder Missgeschick. Je nach dem wie man es nennen möchte.


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