Bielefeld (ard). Einen Grund weniger, sich um ihre Zukunft zu sorgen, haben die Studierenden an der Fachhochschule Bielefeld: Der Fachbereichsrat Wirtschaft und Gesundheit hat die Einführung von zwei weiteren Prüfungsterminen pro Jahr beschlossen. Betroffen davon sind die ersten drei Semester der Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht, International Studies in Management, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspsychologie.
Wie berichtet hatten die Studentinnen Nina A. und Christin H. ihre Sorge um eine mögliche Verlängerung des Studiums geäußert, wenn man wegen einer plötzlichen Erkrankung einen Prüfungstermin nicht wahrnehmen kann. Neben dem regulären Prüfungstermin am Ende der Vorlesungszeit ist jetzt eine weitere Prüfungsmöglichkeit zu Beginn des Folgesemesters vorgesehen.
Dekan Uwe Rössler ist sich sicher, dass sich die Studierbarkeit der Fächer damit verbessert und die Arbeitsbelastung entzerrt wird. Die Studierenden hätten auf ein Problem aufmerksam gemacht. Rössler: "Das Thema Prüfungsorganisation stand seit längerem auch auf unserer Tagesordnung. Heute konnten wir eine deutliche Verbesserung erreichen." Ab dem vierten Semester entspanne sich die Situation, weil durch andere Prüfungsformen wie Hausarbeiten, Präsentationen oder mündliche Prüfungen weniger Termine gebunden seien.
Auch Nina A. und Christin H., die durch ihre Initiative Bewegung in die Frage der Prüfungstermine gebracht hatten, sind erfreut über das Ergebnis.
Die Präsidentin der FH Bielefeld, Beate Rennen-Allhoff, verweist darauf, dass der Senat der Fachhochschule bereits im Januar verabredet hätte, die Studierenden in die Diskussion um Möglichkeiten zur Verbesserung der Studienstruktur "noch stärker einzubeziehen".















