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15.02.2010
STEINHEIM
Kirmesunfall durch vereisten Verschluss
Bruch eines Hydraulikzylinders ließ Mädchen aus Karussel fallen

Stillgelegt | FOTO: DIETER MÜLLER

Steinheim (nw/mer). Gleich zu Beginn der Steinheimer Karnevalskirmes ereignete sich am Freitag ein schwerer Unfall. Ein zehnjähriges Mädchen wurde aus einem Karussell geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Die Unfallursache ist mittlerweile geklärt.

Gegen 17.30 Uhr begann der Kirmesbetrieb in der Marktstraße. Das Mädchen saß in einer Überschlagschaukel, die 20 Personen Platz bietet, die mit Schulterbügeln gesichert werden. An einem Tragarm wird die Schaukel dann hoch gedrückt und überschlägt sich.

Bei einem solchen Überschlag wurde das Kind nach dem Bericht der Polizei in etwa vier bis fünf Metern Höhe aus dem Sitz geschleudert. Es prallte gegen die Fassade des Fahrgeschäftes. Das relativ weiche Kunststoffmaterial gab glücklicherweise nach und dämpfte so etwas den Aufprallt der Zehnjährigen, die anschließend von dort auf den Boden rutschte.

Karussellbetrieb eingestellt

Der Betreiber stoppte das Karussell sofort und leistete mit anderen Anwesenden Erste Hilfe. Das Mädchen erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Höxter gebracht.

Der Betrieb des Karussells wurde eingestellt und das Ordnungsamt der Stadt Steinheim benachrichtigt. Bei der ersten Inaugenscheinnahme am Freitagabend konnte zunächst keine Ursache für einen möglichen Defekt festgestellt werden.

Für die weiteren Ermittlungen hat die Kripo den Techniker einer Spezialfirma hinzugezogen, bei der solche Fahrgeschäfte gewartet werden. Der Schausteller wollte ein TÜV-Gutachten vorlegen, das den einwandfreien technischen Zustand des Karussells bescheinigt. Eine weitere Untersuchung am Samstag ergab, dass als Unfallursache ein technischer Defekt angenommen werden kann.

Schulterbügel hatte sich geöffnet

Bei dem Unfall hatte sich offensichtlich nach dem Start der Schulterbügel geöffnet, so dass die Zehnjährige darunter herausrutschen konnte. Wie die Ermittlungen der Kripo unter Hinzuziehung eines Technikers ergeben haben, liegt die Ursache für den Unfall im Bruch eines Hydraulikzylinders. Die Sicherungsbügel an dem Karussell werden hydraulisch geschlossen. Es erfolgt eine elektronische Überwachung. Wenn die Bügel nicht richtig verschlossen sind, kann das Karussell nicht betrieben werden.

Alle Sicherungsanzeigen haben vor Antritt der Fahrt dem Bedienpersonal ein ordnungsgemäßen Verschluss signalisiert. Während der Fahrt muss der Hydraulikzylinder an der Gondel, in dem das Mädchen saß, gebrochen sein, so dass sich der Sicherungsbügel öffnete und das Kind heraus geschleudert wurde. Für das Karussell lag eine ordnungsgemäße TÜV-Abnahme vor. Ein fehlerhaftes Betreiben der Anlage liegt nicht vor.

Dem Mädchen geht es den Umständen entsprechend gut. Möglicherweise kann die Zehnjährige das Krankenhaus am Dienstag schon wieder verlassen.


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Kommentare
Denn Betreiber der Überschlagschaukel kann man keinen Vorwurf machen. Das Geschäft war TÜV geprüft und man kann hier mit Sicherheit davon ausgehen, dass der TÜV alles Unter die Lupe nimmt, allein schon deswegen weil hier Personen befördert werden. Das ist doch das gleiche wenn ein Reise – oder Schulbus der 80 Personen befördern kann, der erst zwei Stunden zuvor von TÜV geprüft und für die Personenbeförderung wieder freigegeben wurde, weil keine Technischen Mängel festgestellt werden konnten. Dieser Reise- oder Schulbus aber zwei Stunden später schwer Verunglückt, eine Böschung hinunterstürzt weil plötzlich die Bremsen versagt hatten. Es ist doch so, überall wo man geht und steht, im Flieger sitzt im eigenem Auto unterwegs ist besteht ein Restrisiko, das plötzlich was passiert was eigentlich nicht passieren darf. Das ist auf der einen Seite die Technik und auf der anderen Seite der Mensch, beides ist nicht unfehlbar.

ich finde es eine unvercshämtheit wie hier manche über shausteller abgehen ich arbeite selbst am fahrgeschäft und kann mit vollster versicherung sagen jeder schausteller kontrolliert sein karussell mit gewissheit. geistesgegenwärtigkeit und unter strengster kontrolle und solche unfälle können passieren da steckt niemand drin ein kleiner defekt und cshon kann alles ins rudern kommen es kann sich hier keiner leisten irgend eine meinung über gehalt gewissen und kontrolle zu äusern der nicht selbst auf der kirmes arbeitet

Ein Freund von mir saß auf dem selebn sitz eine fahrt vorher wenn ich daran denke schooock!

die kleine tuht mir echt leid ich ahbe von einer kollegin gehört das sie gestorben sei.Aber so rcihtig glaube ich das nicht ich Hoffe das sie noch lebt und das sie wieder gesund ist wie früher.naja mehr kann man da auch nicht dazu sagen aber die kontrolle muss immer sein das dar heute nicht mehr passieren.

tut mir leid was der kleinen passiert is ich habe es gesehen wie sie daraus viel schreklci hsowas gute besserung der klein



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