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26.02.2010
BIELEFELD/STRAELEN
Problemfans aus Bielefeld vor Grenze gestoppt
Auf dem Weg zum Spiel Eindhoven gegen HSV

Ausreise verweigert | FOTO: BUNDESPOLIZEI

Bielefeld/Straelen (gri/brm). Einer Gruppe Fußballfans aus Hannover und Bielefeld hat die Polizei im Kreis Kleve die Einreise in die Niederlande verweigert. Die Gruppe befand sich am Donnerstag in einem Reisebus auf dem Weg zum Europa-League Spiel des PSV Eindhoven gegen den Hamburger SV und wurde auf einem Parkplatz bei Straelen kontrolliert.

Unter den 41 Insassen des Busses entdeckten die Polizeibeamten 27 Personen, die als "Gewalttäter Sport" bekannt sind und die bereits im November durch Gewalttätigkeiten am Bielefelder Hauptbahnhof aufgefallen sind. Von diesen 27 Personen verweigerte die deutsche Bundespolizei 11 Hooligans die Weiterreise in die Niederlande.

Nachdem die niederländischen Behörden von der Kontrolle erfahren hatten, durften alle Businsassen nicht einreisen. Der Bus musste mit Polizeibegleitung die Rückfahrt antreten.

Die Datei "Gewalttäter Sport"

Die Datei über "Gewalttäter Sport", die insbesondere im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen auftreten, versetzt die Polizei bundesweit in die Lage, durch gezielte Maßnahmen gegen Einzelne zum sicheren Verlauf von Veranstaltungen beizutragen. Gewalttätige Auseinandersetzungen von so genannten Problemfans beinhalten regelmäßig schwere Straftaten wie Landfriedensbruch und Delikte gegen Leben, Gesundheit und Eigentum. Begehen deutsche Staatsangehörige solchen Straftaten bei internationalen Sportveranstaltungen im Ausland, fügen sie dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland erheblichen Schaden zu. Um dies zu verhindern, können die zuständigen Behörden auf der Grundlage des Passgesetzes nach Prüfung des jeweiligen Einzelfalles Passbeschränkungen erlassen und die Ausreise von Personen untersagen.



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Kommentare
@theo
Danke für den Link. Endlich mal ein Verein der schreibt was wirklich los war und sich für die Unschuldigen einsetzen will.
Mein Motto lautet 100% gegen Gewalt und 100% für den Verein.
Was die Busreise angeht um die es hier eigentlich geht. Wenn cih mit ein paar kollegen,diese reise machen möchte,weiss ich nur wer sie Veranstaltet und wo sie hingeht,aber ich weiss nicht wer alles im bus drinne sitzt,finde es schade und traurig,das noch nicht Auffälliggewordenen nicht weitereisen durften.Jetzt sind sie in der Datei da wette ich drauf und das wirklich zuunrecht.

Die Ausführungen zur Datei Gewalttäter Sport im Artikel könnten auch aus Polizeifeder stammen und ein wirklich differezierte Berichterstattung findet hier nicht statt. In die Datei Gewalttätersport kommt man auch ohne Straftat rein. Bestes Beispiel bin ich selbst. Gegen mich wurde beriets im Zusammenhang mit Fussballspielen ermittelt, jedoch wurden alle Ermittlungen immer eingestellt. trotzdem habe ich zu jeder Ermittlung einen Eintrag in die Datei Gewalttäter Sport bekommen. Dass es diesen eintrag gibt, erfährt man übrigens nur auf Nachfrage. Ich frage mich mit welchen Rechsstaatlichen mitteln diese Willkür an Bürgern unseres Landes gerechtfertigt wird. Nach meinen Rchtssverständniss ist man so lange unschuldig bis einem die schuld beweisen wurde, dass dem nicht immer so ist, wenn es gegen Menschen ohne Lobby, also Fussballfans, Ausländer oder politische andersdenklende geht wird dann gerne mal von der Öffentlichkeit oder derjenigen die die Öffwentliche Meinung machen, also den Medien, verschwiegen.

Ein gruß aus Hamburg geht an Die Bielefelder und Hannoverander freunde.

@Martin: Dann ließ dir mal die Berichte der Fürther zu ihrem DFB Pokalspiel in München durch, da schreiben teilweise Leute die bis zu dem Spiel genau das gleiche dachten wie du. Ich verlinke hier mal nur die offizielle Homepage der SpVgg: Link unterdrückt

Beste Grüße

@hermann. .... und Sie verstecken sich einfach hinter so einer fachen Ausrede. Wer ist den der Staat? Das sind doch wir alle! Leider habe ich noch nie erlebt, dass sich normale (ehrliche) Fußballfans gegen diese Gewalttätigen friedlich aufgelehnt haben. Dann bekommen die nähmlich was auf die Schnautze udn das wißt Ihr genau. Gehen wir doch mal alle nicht zum Fußball hin. Ich sehe ich hier die Vereine in der Verantwortung. Müssten die die Polizeieinsätze bezahlen, wäre der Fußball pleite und das Probelm hätte sich ehe erledigt .... und, so blöd kann man nicht sein, diese Gewälttätigen im Vorfeld nicht zu erkennen um dann Abstand zu nehmen. Aber nein, - wir überlassen es dem Staat, wer immer das auch sein soll oder der armen Polizei, die sich mit solche Asozialen herumschlagen muss. Wäre ich in der Busgruppe dabei gewesen, hätte ich keinen Groll gegen die Polizei und dem Staatsaparat gehabt. Ich hätte mir nächstes Mal genau überlegt, wo ich mitfahre. Schiebt immer schön die Schuld und alle Probleme auf andere. Sind wir ja in Deutschland so gewohnt. Kommt Staat und macht Ordnung ...

Also, welche Vorschläge gibt es denn dann, wie man solche Gewaltbereiten von den wirklich am Fussball Interessierten fernzuhalten?
Das Argument mit dem Rechtsstaat ist ja durchaus richtig. Aber, in diesem steht übrigens auch der Klageweg offen, wenn man sich unberechtigt in einer solchen Kartei wähnt.
Ansonsten, bin ich auch froh, wenn auffällig Gewordene schon weit vor dem Stadion raussortiert werden. Ganz im Gegenteil, man kann sich dann an dem erfreuen, wozu der Normalsterbliche ins Stadion geht, wegen Fussball.



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