Lemgo. Im Landesverband Lippe zeichnet sich eine Mehrheit dafür ab, bei der nächsten Sitzung einen Antrag auf Abwahl von Verbandsvorsteher Andreas Kasper zu stellen.
Donnerstag hat die FDP vorsichtig angekündigt, sie werde einem solche Antrag zustimmen, wenn die Neuwahl "transparent" und ohne "Parteibuchgeklüngel" gestaltet werde. Damit gäbe es die nötigen sechs Stimmen, um die Abwahl Kaspers zu beantragen (CDU: 4, Grüne: 1, FDP: 1).
Um ihn dann während der Sitzung Ende April endgültig abzuberufen, wären aber acht Stimmen nötig - also auch mindestens zwei von der SPD. Die fordert aber, Kasper möge zurücktreten. Grund: Eine Abwahl würde dem Verbandsvorsteher, der über Plagiate gestolpert war, hohe Pensionsansprüche sichern.















