Düsseldorf (gär). Der Naturschutzbund NRW (NABU) hat vor dem Verwaltungsgericht in Minden einen sofortigen Baustopp für die Kampfdörfer in der Senne beantragt. Wie NABU-Sprecherin Birgit Königst auf Anfrage dieser Zeitung bestätigte, wird zudem "eine Verbandsklage vorbereitet", um das Projekt zu verhindern. Wie berichtet, haben die Briten bereits mit Rodungen begonnen, um die Kampfdörfer zu errichten. Dadurch seien "erste geschützte Biotope zerstört worden", sagt Josef Tumbrinck, NABU-Landesvorsitzender.
Bereits die vom Kreis Gütersloh erteilte Genehmigung sei aus Sicht des Naturschutzes "rechtswidrig". "Absolut nicht mehr gesetzeskonform" sei allerdings deren Vollzug innerhalb der geltenden 30-tägigen Widerspruchsfrist. "Viele Bürgerinnen und Bürger der Region werden uns bei diesen Schutzbemühungen für ihre wertvolle Heimat unterstützen", glaubt Tumbrinck.















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