Lemgo (rei). Aus der Traum: Die rigorose Kürzung der Subventionen für Photovoltaikanlagen auf Ackerflächen stoppt das geplante Millionenprojekt eines Solarkraftwerks in Lippe. Wie berichtet, wollte der Landesverband zuletzt auf 26,5 Hektar in Lemgo, Barntrup und Silixen Solarstrom im großen Stil erzeugen – das Projekt wäre das größte seiner Art in NRW geworden.
Nun hat die schwarz-gelbe Bundesregierung entschieden, die Förderung für Anlagen auf Ackerflächen zum 1. Juli auf Null herunterzufahren. "Eine Einspeisevergütung gibt es nur noch für Anlagen, für die bis zum 1. Januar ein gültiger Bebauungsplan existierte", so Landesverbandskämmerer Bernd Tiemann.
So weit sind die Vorarbeiten für das lippische Großprojekt noch nicht. Das heiße jedoch nicht, dass sich der Landesverband gänzlich von der Sonnenenergie verabschiedet. Es sollten weitere Photovoltaikanlagen auf Dächern entstehen. Hierfür wird die Einspeisevergütung "nur" um 16 Prozent gekürzt.
















