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01.07.2010
BIELEFELD
Bundeswehr darf für sich werben
Kein Hausverbot am Helmholtz-Gymnasium

Können in die Schulen gehen | FOTO: ALINA REINHARDT

Bielefeld (nico). Am Bielefelder Helmholtz-Gymnasium wird es kein "Hausverbot" für die Bundeswehr geben. Wie berichtet, war das Thema von der Schülervertretung (SV) in die Schulkonferenz eingebracht worden, nachdem die Landesschülervertretung NRW in einem Schreiben darauf hingewiesen hatte, dass sich die Schulleitung "das Recht vorbehalten kann, Werbung für und seitens der Bundeswehr an der Schule nicht zu erlauben".

Hintergrund ist eine 2008 vereinbarte intensivere Kooperation zwischen Schulministerium NRW und Bundeswehr. Während Friedensverbände und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft befürchten, dass der Einfluss der Jugendoffiziere an den Schulen wächst, sieht man im Helmholtz-Gymnasium keinen Handlungsbedarf.

"Unter Beachtung des Beutelsbacher Konsenses kann die Bundeswehr auch weiterhin zu Informationsveranstaltungen an unserer Schule eingeladen werden", sagte SV-Lehrer Jochen Held.

Mehr zum Thema in nw-news.de

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Kommentare
für mich als ex soldat und (wie hier so schön formuliert) "kriegsveteran" ist es ziemlich beschämend, wie die öffentlichkeit mit dem thema bundeswehr umgeht! alleine die diskussion, ob die bundeswehr, bzw die jugendoffiziere hausverbot erhalten sollen, ist für mich persönlich ziemlich traurig und erschreckend.wer hier den jugendoffizier mit den amerikanischen nachwuchsoffizieren vergleicht, ist sehr schlecht informiert.zum thema:. die bw ist teil der gesellschaft, wird von der gesellschaft gestellt und eben durch diese auch in ihre verantwortungsbereiche geschickt, bzw was unser demokratischs wahlsystem für richtig hält! wer hier wieder die "mörder" , "töten" parolen rausholt, sollte sich mal vor augen halten was er rund 250.000 menschen vorwirft, die ihren job für jeden der hier schreibt macht! das unsere bevölkerung dafür anscheinend ohne diesen sachverhalt mit "glühenden patriotismus" gleichzusetzen, noch nicht reif genug ist, ist traurig genug. ein wenig mehr respekt (im umgang mit wortwahl) wäre schon ein anfang! und ob "was sinnvoll" ist oder nicht,sollte man die mio menschen fragen, denen soldaten jeden tag im ausland, durch ihre militärische präsenz und humanitäre hilfeleistungen einen geregelten alltag ermöglichen wollen! aber hier in deutschland wird dies leider nicht wahrgenommen und erkannt, sondern durch destruktive presse ein völlig anderes bild vermittelt! eine frage stelle ich mir noch: sollte die polizei auch hausverbot erteilt kriegen? sie hat den gleichen sinn und zweck, nur im inneren. aber das ist natürlich was anderes! das soll es gewesen sein von meiner seite.

@bisotrop, gutes beispiel wie ihr in euren meinungen festgefahren seit.
wirfst hier isotrop vor das er sozusagen der "oberlehrer" ist, bist aber selber nicht besser.

100% isotrops meinung.
.....
Ich für meinen teil kann sagen das die jungs die für unsere freiheit in die bresche springen meine ganze hochachtung haben.
Ich finde es immer wieder beschämend, wie in unserem land über unsere soldaten hergezogen wird.

Hallo ihr durchsichtig polemischen Schwarz-Weiß-Denker da draußen: Wer gegen die offensive Rekrutierung von zukünftigen kriegerische Handlungen ausübenden Soldaten an Schulen ist, ist keineswegs zwangsläufig linksradikal. Viele demokratische, liberale, grüne in friedenspolitisch Interessierte und Engagierte gehören dem bürgerlichen Lager an und sind vielseitig politisch gebildet. Gegen die (verdeckte oder offene) Rekrutierung an Schulen zu sein und zugleich für die Bundeswehr (in nicht kriegerischen Einsätzen) das ist möglich auch ohne linksradikalen Hintergrund!

Den Schülervertretern kann man keinen Vorwurf machen. Mit 16/17 weiß man es eben nicht besser.

Die Lehrergewerkschaft GEW hatte schon bei der WM 2006 Magengrimmen wegen der deutschen Nationalhymne und Brechts Kinderhymne als neue Nationalhymne vorgeschlagen.

Die sogenannten "Friedensverbände" überraschen mich auch nicht. Hauptsächlich rekrutieren die sich aus dem linksextremistischen Spektrum.

Wenn es parallel dazu einen Stand gab, wo Kriegsveteranen, zivile Opfer des Krieges etc die Schüler informieren konnten, dann wäre es ja eine runde Sache gewesen. Die Aufgabe einer Armee ist nunmal den Auftrag der Regierung mit aller gebotenen Gewalt durchzusetzen. Und das hat für alle Beteiligten nicht unerhebliche Folgen. Wer Menschen helfen will, sollte lieber zur Feuerwehr, zum Rettungsdienst oder zum THW gehen.



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