Größtes Treffen zum 18. Jahrhundert in Deutschland
Warburg (sw). Es war ein Weltenbrand im Warburger Land: Genau am 31. Juli 1760 traf bei Warburg die französische Armee auf die von Herzog Ferdinand von Braunschweig geführten alliierten Truppen. Vor, bei und nach der Schlacht wurden Land und Leben verheert.
Anlässlich des 250. Jahrestages der Schlacht bei Warburg veranstaltet der Schützenverein Ossendorf von Freitag bis Sonntag Gedenkveranstaltungen und ein historisches Feldlager. "Wir wollen weder Krieg spielen noch ihn feiern, deshalb haben wir die Veranstaltung getrennt", erklärt Stefan Kleinhans, Vorsitzender der historischen Kanoniere des Schützenvereins Ossendorf. Am Freitag wird ab 18 Uhr ein Gedenkstein am Heinturm bei Ossendorf enthüllt und der Kriegsopfer gedacht.
Am Samstag wird der historische Marktplatz mit Händlern und Gastronomie wie im 18. Jahrhundert an der Ossendorfer Heinberghalle eröffnet. Nachmittags marschieren die militärischen Truppen zum Gefecht auf. Rund 300 Akteure aus ganz Europa nehmen an dem Heerlager teil. Abends wird der Lustgarten von Preußenkönig Friedrich dem Großen eröffnet. Der Abend schließt mit einem barocken Feuerwerk. Am Sonntag wird nach dem Morgenappell ein Mittagessen wie im 18. Jahrhundert kredenzt. "Wir wollen Geschichte erlebbar machen", so Mitorganisator Stefan
Kleinhans.www.schlacht-
bei-warburg.de
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