Herford. Ein Scharren und Rappeln im Keller störte vor ein paar Nächten eine Herforderin beim Schlafen. Am nächsten Tag stellte sie fest, dass dort der Rumtopf mit den in Alkohol eingelegten Früchten umgekippt war und der Inhalt sich in der kompletten Waschküche verteilt hatte
Ein paar Meter weiter fand sie einen augenscheinlich toten Igel in einer Marktkauftüte. Aber sie verband diese traurige Ansicht nicht direkt mit ihren schlaflose Nächten. Schimpfend entsorgte sie die Tierleiche im Mülleimer.
Am nächsten Tag wolle sie eine Handvoll Hausmüll in die Tonne, die in der prallen Mittagssonne steht, werfen. Da kam ihr ein schwer hechelndes Stacheltier entgegen, das froh war, noch unter den Lebenden zu sein. Denn anscheinend hatte es 24 Stunden mit einem hammermäßigen Kater in einer 40 Grad heißen Mülltonne verbracht.
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