Verl (ei). In letzter Minute konnte die Feuerwehr am frühen Samstagnachmittag das Übergreifen eines Brandes auf das Lager einer Möbelhandlung in Verl (Kreis Gütersloh) verhindern. Rund 5.000 Quadratmeter Fläche wurden ein Raub der Flammen und mussten von der Feuerwehr, die mit drei Löschzügen und 70 Leuten vor Ort war, abgelöscht werden.
Zunächt war an der Schinkenstraße ein kleinerer Brand gemeldet worden. Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte daraufhin den Löschzug Verl. Als Stadtbrandinspektor Heiner Panreck wenig später an der Einsatzstelle war, ließ er sofort die Löschzüge Kaunitz und Spexard nachalarmieren.
In dem geplanten Industriegebiet sind bereits große Wasserleitungen verlegt, so dass genügend Löschwasser zur Verfügung stand. Das Hauptaugenmerk galt dann der Lagerhalle eines Möbelhändlers. Mit einem massiven Löschangriff konnte das Übergreifen der Flammen auf den Industriebau verhindert werden.
Knapp zwei Stunden waren die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt, ehe die ersten Kräfte wieder wieder einrücken konnten. Am späten Nachmittag wurde die Einsatzstelle noch einmal von der Feuerwehr kontrolliert, es wurden aber keine Glutnester mehr gefunden.