Im Auftrag des LWL hatten Historiker seit 2007 die Missstände in westfälischen Heimen zwischen 1945 bis 1980 untersucht. Der LWL war in dieser Zeit für die öffentliche Erziehung zuständig und betrieb auch eigene Heime.
Massenabfertigung mit Gewalt und Zwangsarbeit
In den Heimen habe ein autoritärer Führungsstil geherrscht. Körperliche Züchtigung, Einsperren, Essensentzug oder das Vorführen von Bettnässern gehörten zum Alltag.
Betroffene weiter unzufrieden
Den hatte der Runde Tisch Heimerziehung Anfang der Woche in Berlin vorgeschlagen. Kirsch betonte aber: "Damit ist das Problem noch nicht gelöst. Das Ergebnis des Runden Tischs muss umgesetzt werden." Dafür wolle der LWL im Düsseldorfer Landtag werben.
Die Unzufriedenheit der Betroffenen wurde unterdessen auch in Münster deutlich. "Geredet wurde genug. Lasst uns Taten sehen", forderte Wolfgang Focke. Als Jugendlicher musste der Mann in einem Heim in Benninghausen (Kreis Lippstadt) am Fließband arbeiten. Seiner Ansicht nach sind längst nicht alle Missstände aufgeklärt. "Gut ist, dass überhaupt etwas gemacht worden ist, aber das ist noch viel zu wenig."














ich selbst war vom 06.07.1981 bis zum 18.07.1987 in LIppstadt, St.Hedwig untergebracht. Wenn noch nach eben diesen Heimkindern geucht werden sollte, die dort untergebracht waren, darf man mich gerne anschreiben. Meine zeit dort habe ich insgesamt nicht un guter Erinnerung behalten und mich mutmaßlich auf meinem weiteren Werdegang beeinflußt. Leider lese ich meist zu spät, wenn sich Betroffene dazu äußern können, bzw. eben diese "opfer" gesucht werden.
Mit freundlichem Gruß Börger