Bielefeld (red). Regenfälle auf teilweise noch gefrorenen Böden haben in der Nacht zu Donnerstag für viele eisglatte Straße in ganz Ostwestfalen-Lippe gesorgt. Die Winterdienste waren pausenlos unterwegs, um vor allem die Hauptstraßen der Region zu streuen, doch selbst die Streu-Lastwagen kamen wegen der Glätte teilweise nur langsam voran. In manchen Regionen, wie zum Beispiel in Teilen des Kreises Herford, verkehrten zeitweise keine Busse. Zum Glück für alle Verkehrsteilnehmer gab es nach Angaben der Polizei verhältnismäßig wenige schwere Unfälle.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
aufgrund der spiegelglatten Straßen kann es am Donnerstag und Freitag in Teilen Ostwestfalens zu einer verspäteten Auslieferung der gedruckten Ausgabe der Neuen Westfälischen kommen. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen.
Trotzdem müssen Sie nicht auf Ihre NW verzichten, denn Sie können Donnerstag und Freitag kostenlos das ePaper, die digitale Ausgabe der Zeitung, lesen. Unter dem Menüpunkt "Aktuelle Ausgabe" wählen Sie einfach Ihre Lokalausgabe aus.
Für den Kreis
Höxter und Teile des Kreises
Paderborn hatte der Wetterdienst Meteomedia eine Unwetterwarnung vor Eisregen herausgegeben, für den Rest Ostwestfalen-Lippes gelten Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor Glatteis. Die Meteorologen warnten vor "starken Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr" und gaben die deutlichen Hinweise: "Vermeiden sie Autofahrten! Bleiben Sie im Haus!"
Die Zahl der schweren Unfälle hielt sich am frühen Morgen in Grenzen. In
Bad Salzuflen (Kreis Lippe) kam es jedoch laut Polizei zu einem schweren Zusammenstoß. Der Fahrer eines Kleintransporters geriet auf der Bundesstraße 239 mit seinem Wagen ins Schleudern und prallte im Gegenverkehr frontal mit einem Sattelschlepper zusammen. Der Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Im Verlauf des Vormittags kam es auf der selben Bundesstraße in Höhe
Herford zu einer Sperrung, nachdem ein Lastwagen in eine Leitplanke gerutscht war. Die Sperrung soll laut Polizei noch bis in die Mittagszeit andauern.
Schulferien wirken sich positiv aus
Ein weiterer Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn 2 nahe der Anschlussstelle
Porta Westfalica-Veltheim. Das Glatteis machte den Bergungskräften ihre Arbeit noch schwerer als sonst. Die Polizei im
Kreis Minden-Lübbecke registrierte in der Zeit zwischen 4 Uhr und 8.30 Uhr immerhin 20 witterungsbedingte Unfälle. Schwere Zusammenstöße seien aber ausgeblieben, Verletzte habe es nicht gegeben. Aus Sicht der Polizei habe es sich als hilfreich erwiesen, dass die Schulferien noch andauern. Trotz der enormen Glätte entstand nach Wahrnehmung der Ordnungshüter kein Verkehrschaos.
Im
Kreis Paderborn kam es durch den Eisregen laut Polizei nur zu wenigen Verkehrsunfällen. Einige Autos seien zwar in den Graben gerutscht, hätten aber ohne Schäden wieder herausgezogen werden können. Betroffen war insbesondere der Raum Büren.
In
Bielefeld überschlug sich in der Nacht ein Auto auf dem Ostwestfalendamm, der Fahrer wurde aber nur leicht verletzt.
Und Ch. Sackewitz möchte ich noch auf den Weg geben: Sei freundlich zu den Menschen auf dem Weg nach oben - sie könnten dir auf dem Weg nach unten wieder begegnen. Man sieht sich halt immer 2x im Leben.
Und nochwas: Fahr nie schneller, als dein Schutzengel fliegen kann...