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12.03.2011
Bielefeld-Vilsendorf
Junges Mädchen wird brutal geschlagen
Erwachsene Frau ist sich keiner Schuld bewusst
VON CHRISTIAN LUND

Bielefeld-Vilsendorf. Zunächst war es nur ein Streit unter Kindern, dann aber wurde die Mutter eines der Kinder handgreiflich und schlug ein zwölfjähriges Mädchen im Bielefelder Stadtteil Vilsendorf krankenhausreif – weil es seinen Namen nicht nennen wollte.

Zwischen der neunjährigen Schwester Sonja (Name aller Betroffenen geändert) und einem weiteren Kind hatte es zunächst "kleine Zickereien" gegeben, erzählt die Mutter, die sich fassungslos bei der NW gemeldet hat. Die zwölfjährige Elisa habe den Streit dann geschlichtet.

"Später habe ich sie gebeten, ihre Schwester zum Essen zu holen – zurück kam aber nur die weinende Sonja, die sagte, Elisa würde von der Mutter eines anderen Kindes zusammengeschlagen", berichtet die Mutter weiter. Sofort eilen die Eltern zur Hilfe. Doch ein Vater, der mit seinen Kindern auf dem Spielplatz war, war schon dazwischen gegangen. Das Kind ist so schwer verletzt, dass es ins Kinderkrankenhaus nach Bethel eingeliefert und dort immer noch behandelt wird.

Polizei bestätigt den Vorfall

Die Polizei bestätigt den Vorfall, der bereits am vergangenen Montag passiert ist. Laut den Informationen der Polizei schlug und trat die Frau das Mädchen, riss ihr an den Haaren, kniete sich auf ihren Rücken, traktierte es mit den Fäusten und schlug ihren Kopf mehrfach auf den Boden. Gegenüber der Polizei gab die Beschuldigte an, das sei doch eine Lappalie und war sich keiner Schuld bewusst.

Der Vater stellte Strafantrag wegen aller in Betracht kommenden Delikte. Vertreten wird die Familie von Rechtsanwalt Detlev Binder, der am Freitag zu dem Fall nicht mehr erreichbar war.

Elisa ist nach Angaben der Familie mittlerweile in psychologischer Behandlung. "Heute kann ich sagen, dass es ihr schon ein wenig besser geht, aber sie spricht nicht viel über den Vorfall", sagt die Mutter. Die Polizei ermittelt und wird erneut alle Beteiligten befragen.   


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Kommentare
Leben in Deutschland, deswegen bin ich ausgewandert. - Meinem kinderfeindlichen Bruder haben die sogar eine "Anton-de-Bary-Medaille der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft " gegeben. Kinderfeinde werden in Deutschland ausgezeichnet und wer Kinder erzieht hat wird ausgepresst. Ich kann nur hoffen, dass in diesem oben genannten Fall wenigstens mal was getan wird. In der Regel kommen die Angriffe ja aus dem Hinterhalt und sind nicht so eindeutig zu belegen. Gute Besserung !

Für mich hört sich die Reaktion der Mutter nach völligem Kontrollverlust an.

Von daher sollte dringendst überprüft werden in welch seelischer sowie körperlicher Verfassung Ihre eigenen Kinder sind.

Ein Kind krankenhausreif zu schlagen ist NICHT normal!!!

Ganz egal in wieweit sich die Mutter durch das Kind provoziert gefühlt haben mag.

Meine mittlerweile erwachsene Tochter wurde jahrelang in der Schule gemobbt, ich weiß wovon ich rede.

Kinder können derart provozieren, das man um sich schlagen KÖNNTE.

Allerdings muß man von einem erwachsenen Menschen erwarten können damit umzugehen.

@ Hans

>Deshalb ist es notwendig, Lehrern die >notwendigen Rechte einzuräumen und >Erziehungsheime für Gören und Jungs >einzurichten, die weder Zucht noch Ordnung >kennen.

Tatsächlich?

Ich würde einen Teufel tun, diesen "Pädagogen" irgendwelche "Rechte" einzuräumen.

Wir haben mit und für unsere Tochter gekämpft und letztendlich einen Schulwechsel durchgesetzt sowie ein Diziplinarverfahren gegen einen solchen "Pädagogen" eingeleitet der fleißig mit gemobbt hat.

Mit vollem Erfolg!

Gute Besserung für das Mädel und viel Kraft den Eltern Ihrer Tochter zur Seite zu stehen, dieses Trauma zu verarbeiten.

mfg

Der Strafantrag gegen die Frau ist gerechtferigt, bei der scheint der Verstand wohl verprügelt zu sein. ist doch nicht normal ein Mädchen krankenhausreif zu schlagen, weil es den Namen nicht nennen mölchte. Es gibt doch genug Wege, einen Streit zu schlichten, aber doch nicht mit Gewalt und zudem noch eine Frau ein Kind schlägt. Die hat doch nicht alle Sinne beisammen, wenn sie noch als Kleinigkeit abschüttelt. Das Kind hat nun Schmerzen. Die sollte gleich richtig behandelt werden, damit sie wach wird.

@Jenny prinzipiel richtige und begrüssenswerte Klarstellung. Jedoch möchte ich auf den Härtefall des Vaters des Kindes eingehen ich kenne Väter die in diesem Moment in einem zustand vorübergehender unzurechnungsfähigkeit diese Frau getötet hätten nicht verletzt sondern mit einer Handlung getötet. Das fiele dann meines wissens nach im schlechtesten Fall zum Notwehr ( da garant ) exzess und auch der war soweit ich weis entschuldigt § 33 oder so ^^
Will meinen das wäre im rahmen der Gesetze ;)

Also ich bin selbst Mutter von 2 kleinen Kindern und als ich das gelesen habe, blieb mir echt die Luft weg. Ich möchte jetzt auch weder die Frau noch die tat kommentieren, weil das meiner Meinung nach keinen Kommentar mehr nötig hat!
Ich hoffe nur und appeliere auch, dass sich das Jugendamt mit der Frau beschäftigt. Sie selbst als Mutter sieht Prügel als gerechte Strafe und zeigt keinerlei Reue: Was müssen dann ihre Kinder ertragen???
An das verprügelte Mädchen; Ich wünsche dir das Allerbeste und hoffe, dass es dir ganz bald besser geht und du wieder fröhlich auf den Spielplatz zurückgehen kannst!!!



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