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20.09.2011
PADERBORN/LÜBBECKE
Nach TV-Sendung: Neue Hinweise im Mordfall Frauke Liebs
Schwesternschülerin im WM-Sommer 2006 getötet

Verschwunden und getötet | FOTO: RTL2

Paderborn (sba/upo). Der Mörder der 21-jährigen Schwesternschülerin Frauke Liebs aus Paderborn ist seit mehr als fünf Jahren immer noch auf freiem Fuß. In der RTL2-Sendung "Ungeklärte Morde – dem Täter auf der Spur" wurde der mysteriöse Fall am Montagabend neu aufgerollt - die Polizei erhielt neue Hinweise.

In der Sendung skizzierte der Bielefelder Kriminalhauptkommissar Ralf Östermann den ungeklärten Mordfall. Die gebürtige Lübbeckerin war am 20. Juni 2006 nach einem Kneipenbesuch in Paderborn spurlos verschwunden. Allerdings bekamen Verwandte und Freunde in der darauf folgenden Woche noch einige Male per Handy Nachrichten von Frauke Liebs aus dem Raum Nieheim und Paderborn. Am 4. Oktober 2006 fand ein Jäger ihre Leiche in einem Waldstück an der L 817 zwischen Asseln und Neuenheerse.

Fünf Jahre nach dem Mord an der 21-jährigen Schwesternschülerin rief die Polizei die Bevölkerung durch die RTL2-Sendung "Ungeklärte Mordfälle" jetzt erneut auf, sich an die laue Sommernacht 2006 zu erinnern. Denn bis heute fehlt der mögliche und immens wichtige Zeuge, der Opfer und Täter gemeinsam gesehen hat. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass mitten in der Innenstadt niemand in der Nacht während der Fußball-WM gesehen hat, wem Frauke Liebs auf ihrem Weg zur Wohnung begegnet ist, sagt Östermann.  

Polizei Bielefeld geht neuen Hinweisen nach

Während der Sendung ist immer wieder eine Nummer der Bielefelder Polizei eingeblendet. Dort sollen sich Personen melden, die sich erinnern und den Beamten möglicherweise entscheidende Hinweise geben können.
  
Zwei Personen meldeten sich nach dem Ausstrahlen der Sendung heute morgen bei der Bielefelder Polizei. Ihre Anregungen werden Ralf Östermann weitergeleitet. Ein weiterer neuer Hinweis ging schon vor einigen Wochen bei der Bielefelder Mordkommission ein. Er könnte eventuell noch wertvoll sein - Östermann geht ihm bereits nach.
Fotostrecke
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Der Fall Frauke Liebs war nicht das erste Mal Teil einer Fernsehfahndung. Ein Aufruf in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" Anfang November 2006, in dem auch Liebs' Mutter, die ehemalige stellvertretende Bürgermeisterin Lübbeckes Ingrid Liebs, vor laufender Kamera sprach, brachte zwar neue Spuren, aber keinen Erfolg.

Wer Hinweise zum Fall Frauke Liebs hat, erreicht die Polizei in Bielefeld unter der Telefonnummer (05 21) 54 50.

Mehr zum Thema in nw-news.de

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Kommentare
@C.Wald: Ich bin da völlig Ihrer Meinung! Nur glaube ich, dass dieser "Mensch" names Anonym sich dafür niemals schämen wird. Wer solch einen Kommentar ablässt, hat in meinen Augen weder Mitgefühl, Respekt noch Intelligenz. Diese dummen Menschen wollen ihre Schwäche übertünchen, indem sie versuchen Macht auszuüben. Aber ich hoffe sehr, dass dies NICHt gelingen wird!



@NW: Liebe NW. Ich bin etwas sprachlos. Wie kann es sein, dass so ein "Hinweis" hier immer noch tatenlos vor sich hinschlummert? Meinen Sie nicht, dass man allmählich etwas unternehmen und nachforschen sollte? Ich hatte eigentlich damit gerechnet (wie einige hier auch), dass der besagte, freche Kommentar schon längst gelöscht ist bzw. dass etwas unternommen wird. Auch im Sinne der Familienmitglieder/Freunde der jungen Frau. Es muss als Betroffener grausam sein, so einen derart abartigen Kommentar lesen zu müssen!

@ LOTUS: Sei bitte versichert, dass längst etwas unternommen worden ist. Dazu muss dieser Kommentar stehen bleiben. NW


Ich verfolge den Fall schon seit 2006 mehr oder weniger, mir ist aber völlig unklar worauf sich der Komentar von Anonym bezieht. Kann mir da mal jemand nachhelfen?

pfui, abartig was manche unter dem Deckmantel des "anonym"en hier abziehen.

ich hoffe das der anonym wirklich was weiß und nicht nur nen Dummschwätzer (Schreiber) ist.

Da ich ja hoffe und denke das die Polizei dich aus deiner anonymität rausholt, hoffe ich weiter das der Fall dadurch doch noch aufgeklärt wird.

Dann darfst du gern so dumm bleiben wie du zu sein scheinst.....

Mein lieber "anonym"! Ich bin äußerst erschrocken über Dein Verhalten. Du solltest Dich wirklich schämen, aber das Gefühl geht Dir vermutlich ab, sonst würdest Du nicht eine solche bodenlose Frechheit hier hinterlassen.

Sei gewiss: Wenn man will, findet man Dich! Das Internet ist nämlich gar nicht so "anonym", wie Du vielleicht glaubst. Du hinterlässt auf jeden Fall Spuren, und die werden Dich veraten. Auf Deinen komischen Deal wird die Justiz nicht eingehen, das hast Du schon richtig erkannt. An Deiner Stelle hätte ich mich einfach mal zurückgehalten, denn jetzt hast Du womöglich eine Aufmerksamkeit bei gewissen Leuten, welche auch aus dem Bereich der Polizei kommen können, geweckt, die Dir nicht gefallen wird. Auf Behinderung der Justiz und Verschleierung von Straftaten steht Knast!

Solltest Du allerdings nur ein Wichtigtuer sein, so sei Dir gesagt, dass Falschaussagen auch strafbar sind. Solche Sachen sind kein Spaß!

Nun mögest Du entscheiden, in welche Richtung Du gehen möchtest. Auf jeden Fall hast Du schon mächtig Mist gebaut und wirst die Konsequenzen tragen dürfen.



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