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12.10.2011
LEMGO
Lemgoer BWL-Studentin zieht sich für den "Playboy" aus
Anna Beletzki ist ab Donnerstag auf dem Cover zu sehen

Das November-Cover hat "Deutschlands schönste Studentinnen" zum Thema. | Foto: Christian Holzknecht für Playboy November 2011

Lemgo (jab/seh). Die 21-jährige Anna Beletzki kann ihr Glück noch nicht wirklich fassen. Die Studentin aus Lemgo hatte sich vor Kurzem beim Männermagazin "Playboy" beworben. Und prompt erhielt sie eine Einladung zum Casting für die Ausgabe "Deutschlands schönste Studentinnen".

Anna Beletzki, die an der Hochschule OWL in Lemgo Betriebswirtschaft im ersten Semester studiert, flog nach München, machte Probeaufnahmen und kam in die Kartei. Ein Angebot sollte jedoch nicht lange auf sich warten lassen. "Kurze Zeit später klingelte das Telefon. Ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, im ,Playboy‘ zu erscheinen.", sagt die Studentin.

Sexy Studentin | Christian Holzknecht für Playboy Oktober 2011

Am morgigen Donnerstag erscheinen die Bilder von Anna und fünf weiteren Studentinnen. Doch damit nicht genug, die gebürtige Hannoveranerin wird auch auf dem Titel zu sehen sein. "Wahnsinnig aufgeregt" – so beschreibt Anna Beletzki ihre momentane Gefühlslage.

In einem Video, das auf der Homepage des Magazins zu sehen ist, beschreibt sie die Reaktion ihrer Mutter, als die freudige Nachricht vom Playboy kam: "Meine Mutter war sehr überrascht. Sie hat sich für mich gefreut und gesagt, ich soll es machen, solange ich jung bin. Sie ist stolz auf mich", berichtet die Studentin. So eine Chance erhalte man nie wieder, betont die 21-Jährige.

Weitere Motive exklusiv nur unter www.playboy.de


Kommentare
Guter Kommentar!

Diejenigen, die in diesem Kommentar-Forum auf die Kritik an dieser meiner Meinung nach niveaufreien Boulevard-Berichterstattung mit den üblichen Stereotypen a la "ostwestfälisches Spiessertum", "Bibel & Koran" , "graumelliert", etc. reagieren, möchte ich einmal an dieser Stelle die Frage stellen, ob Sie sich es denn nicht vorstellen können, dass es auch einen Standpunkt jenseits des hier doch arg betriebenen Schwarz-Weiss-Denkens gibt. Will sagen: man kann auch durchaus ein weltoffener, akademisch gebildeter und am Leben interessierter Mensch sein und trotzdem etwas gegen diese Berichterstattung haben.
Die Argumente, nach denen wir in fast allen Massenmedien, der Werbung usw. es mit Tendenzen zu tun haben, in denen das Bild der Frau in der Gesellschaft in einem immer stärkeren Maße sexualisiert und in diesem Sinne auch instrumentalisiert werden ("Sex sells") sind doch wohl von Niemandem, der auch nur ein bisschen weiter als von 12 bis Mittag denkt, von der Hand zu weisen. Und das hier erwähnte "Magazin" betreibt nun mal in erster Linie die Vermarktung dieser "Ware" und ist eben in diesem Sinne - ich drücke mich mal milde aus - alles andere als jugendfrei. Da können die Fotos noch so gut gemacht sein, entscheidend ist doch wohl die geistige Haltung, mit der das Ganze betrieben wird. Und diese Haltung macht es nicht besser.
Da bin ich eben der Meinung, dass es einer Tageszeitung wie der NW besser zu Gesicht stehen würde, mal über genau diese Zusammenhänge kritisch zu berichten, als eben den Medien und Personen eine Plattform zu bieten, die genau daran arbeiten, das der allgemeine Verfall von bürgerlichen Werten und Normen weiter voranschreitet. Punkt!

Naja, ein jeder versucht sich auf seine Weise nach oben zu arbeiten.
Besonders krude finde ich die gerade aus GB herüberschwappende Lehre, Frauen sollten zwecks Karriere unbedingt sexuelle Reize einsetzen. So hatte ich es jedenfalls verstanden und mich gefragt, wer da wen verraten hat.

Welch viel zu seltene Ehre, dass eine Schöne natürliche Frau (schaut euch mal das Playmate des Monats an liebe Leser!) aus Ostwestfalen-Lippe im Playboy ist. Klar, dass man dann als moderne regionale Zeitung gerne darüber berichtet und den Leser freuts dazu.
Die Dauernörgler hier sollen sich in die Schmollecke verkrümmeln oder mal Sonne tanken.
Schreckliche Kommentarkultur die hier teilweise Einzug gehalten hat.
Und das hat nichts mehr mit (konstruktiver) Kritik zu tun!
Adé

Hm, das sieht zwar alles gut und schön aus (wobei ich auch nicht wirklich auf diese aufgeblasene Oberweite stehe). Dennoch finde ich es traurig, dass die (männliche) Gesellschaft immer kühler wird. Damit meine ich, dass es vielen Männern schon ausreicht, sich allein anhand eines Fotos zu erfreuen, welches eh durch Bildbearbeitungsprogramme gelaufen ist und somit die Illusionen der Männer noch unrealistischer macht. Hm. Sarkasmus an: Dann braucht ihr Männer doch eigentlich keine echten, wahren Frauen mehr oder?? Und zum Thema, dass man sich schon etwas einbilden kann, wenn man im Playboy war: Also ich finde, dass der dadurch gewonnene Ruf einen bitteren und oberflächlichen Beigeschmack hat. Es wird nur das Optische bewertet (auch wenn diese Bewunderung vielleicht berechtigt ist). Viele Frauen tuen das eben, weil es erwünscht ist und weil Frau immer weniger als wirkliche Frau angesehen wird, "dank" der Illusionen. Ich persönlich käme nie auf den Gedanken, mich vom Playboy ablichten zu lassen. Keine Angst, ich bin keineswegs prüde. Ich habe es halt einfach nicht nötig. Ich bleibe mir selbst treu. Für den Playboy bin ich mir echt zu schade. Schönheit lässt sich nicht dadurch messen, ob man mal im Playboy war. Ausserdem ist es doch viel erotischer und spannender, wenn man seine "Geheimnisse" nur dem Partner kundtut und nicht der ganzen Welt. Außerdem: wer etwas im Köpfchen hat, braucht auch keine Karrieresprungleiter via Playboy! ;-)


@Ex-Bielefelder: Wie kommen Sie eigentlich darauf, Leute, die nicht auf diese übersterilen, bearbeiteten, künstlichen Bildchen stehen, gleich als prüde abzustempeln und ihnen das Bibellesen vorzuschlagen? Das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun. Es ist Geschmacksache. Nur weil man solche Heftchen nicht mag, ist man noch lange nicht prüde! Oder gehört das etwa zum Must-have? Also wirklich... Erotik und Sex lässt sich doch nicht anhand von Pornos und Pornoheftchen. Es ist doch viel schöner, die Realität auszuleben.



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