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24.03.2012
RHEDA-WIEDENBRÜCK
Tönnies baut sich ein Stadion
Fleischfabrikant und Schalke-Aufsichtsrat erfüllt sich einen Traum
VON HOLGER KOSBAB

Sportplatz am Firmengelände | FOTO/MONTAGE: MARTINSCHLEDDE

Rheda-Wiedenbrück. Ob die Stürmerstars Klaas-Jan Huntelaar und Raul wohl im Herbst auf dem Gelände der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) zaubern? Der Aufsichtsratschef von Schalke 04 und größte deutsche Fleischproduzent, Clemens Tönnies, lässt hier jedenfalls ein imposantes Stadion mit gut 3.500 Sitzplätzen bauen. Spätestens Ende Oktober soll die rund vier Millionen Euro teure Arena fertig sein.

"Irgendetwas werden wir uns zur Eröffnung schon einfallen lassen", sagte Tönnies-Geschäftsführer Josef Tillmann dieser Zeitung. Im Normalfall aber werden unter anderem die zwölf Betriebsfußball-Mannschaften in der Arena kicken. Da es viele fußballinteressierte Mitarbeiter gebe, sei das Stadion ein Anliegen von Tönnies gewesen. "Es ist Clemens’ Kind", sagte Tillmann. Tönnies habe ein solches Stadion schon lange geplant. Nun wird es parallel zum neuen Verwaltungs- und Sozialgebäude – es wird in rund zwei Wochen eingeweiht – realisiert.

Das Stadion sei dabei ein weiteres Angebot für die Mitarbeiter "neben Kita und Fitnesszentrum", sagte Tillmann. All das ziele vor allem darauf, für Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Generell sei die Nutzung des Stadions auch offen für andere Vereine, hier sei aber noch nichts beschlossen. Wenn ab Sommer knapp 60 Kindern in drei Gruppen den Betriebskindergarten besuchen, sollen auch sie im Stadion spielen.

Vor zwei Wochen wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Gespielt wird später auf Kunstrasen – mit Rasenheizung, so dass Betriebssportler wie Zerleger oder Pökler auch im Winter aufs Feld könnten.

"Die Grundsatzgenehmigung für das Stadion ist erteilt", sagt Martin Pollklas, Sprecher der Stadt. "Es fehlen nur noch kleine Restgenehmigungen." Er sieht das Bauvorhaben positiv. "Es kann ja nicht schaden, wenn es in der Stadt weitere Sportanlagen gibt." Schließlich seien etliche Vereine auf der Suche nach Plätzen. Zu einem möglichen Eröffnungskick Rheda gegen Schalke würden ohnehin alle kommen.

Kommentare
Nette Idee viele Leute haben was davon wer würde nicht gerne in einem Stadion trainieren bzw spielen wollen. Für sowas kaufe und esse ich gerne sein Fleisch!

Es ist besser, kluge Unternehmer entscheiden zu lassen, was für die Mitarbeiter und das Allgemeinwohl gut ist, als sich mit unsinigen Forderungen vernebelter Gewerkschafter herumzuplagen.

Schon traurig wie hier der Neid bei vielen rum geht , Verdammt lasst ihn doch. Ist doch seine Sache was er mit SEINEM Geld anstellt. Und wenn er es verbrennt oder sich sprichwörtlich den A..... abwischt. Ist schon schlimm wie missgünstig doch viele sind. Ich will mir gar nicht ausmahlen was für Schnaps Ideen hier viele kommen wenn Sie das Geld "übrig hätten". Jedenfalls wird keiner Spenden oder sich selbständig machen und seine Mitarbeitern dann übertariflich bezahlen. Also hört auf mit euer Heuchelei und Missgunst.. ist ja sowas von erbärmlich ...

@Tina:Was Herr Tönnies mit seinem Geld macht, ober es verbrennt oder zum Fenster rauswirft, sollte wohl nicht Ihr Problem sein oder? Ach ja Herr Tönnies hat im Doppelpass bei SPORT1 HEUTE MORGEN eine tolle Vorstellung geboten.

Der Herr Tönnies ist ein freier Mann, er kann doch alleine entscheiden, wofür er sein Geld ausgegen möchte. Herr Hopp steckt es in Hoffenheim 1899, Her Spicker in LR Ahlen und er baut sich selber ein Stadion. Verstehen kann ich es auch nicht, aber ich muß es nicht. Es ist nicht mein Geld. Seid ihr neidisch? Gönnt ihr es im nicht? Er investiert es in Deutschland, in unsere Region, viele werden daran verdienen, oder ist es euch lieber, er bringt es in die Schweiz?



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