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04.07.2012
NRW
Raser in Bielefeld war 71 km/h zu schnell
Bilanz des Blitzer-Marathons

Raser im Visier | FOTO: ANDREAS ZOBE

Bielefeld (NW/me). Die Polizei hat beim 24-Stunden-Blitzer-Marathon am Dienstag 645.000 Verkehrsteilnehmer in ganz NRW kontrolliert.  Innenminister Ralf Jäger zieht am Tag nach der Aktion eine positive Bilanz. Der Dienstag sei ein "Tag der Vernunft" gewesen. 

Der Großteil der kontrollierten Autofahrer hielt sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die meisten Verstöße bewegten sich im niedrigen Bereich.

Dennoch gab es einige Ausreißer. Den traurigen Rekord hält ein Autofahrer, der auf der Autobahn in Münster 187 Stundenkilometer schnell fuhr, obwohl nur 80 erlaubt gewesen wären.
Ihn erwarten nun 680 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg.

In Bielefeld wurde ein Autofahrer mit 121 Stundenkilometern geblitzt - 50 wären erlaubt gewesen. Der Raser wird demnächst drei Monate auf seinen Führerschein verzichten müssen.

Insgesamt wurden während des Blitzer-Marathons 22.000 Verkehrsteilnehmer erwischt, die zu schnell unterwegs waren.
Das sind rund drei Prozent, beim ersten Blitzer-Marathon im Frühjahr waren es vier Prozent gewesen.

167 Autofahrern droht ein Fahrverbot, vier von ihnen mussten den Führerschein an Ort und Stelle abgeben.
27 Autofahrer waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss. 440 hatten sich nicht angegurtet.

15.000 Bürger waren den Aufruf der Polizei gefolgt, den Behörden Stellen zu melden, an denen regelmäßig zu schnell gefahren wird.
Die Punkte, die am Dienstag nicht berücksichtigt werden konnten, sollen in den kommenden Wochen abgearbeitet werden.
Im Herbst soll es zudem einen weiteren Blitzer-Marathon geben.

Kommentare
Die Raser , die Raucher,..alles Menschen , welche Geld in die Kassen des Staates spülen ..!
Wenn es die nicht gäbe, man müsste echt neue Buhmänner und Frauen erfinden um den Staat und seine Kommunen finanziell zu unterstützen ;-)

ich finde es absolut sch... das man die Messstellen überall bekant gegeben hat!!!!! Jeder der zu schnellfährt sollte auch dafür grade stehen!!!! OHNE von irgendeinem Radio oder irgendeiner Zeitung drauf hingewiesen zu werden!!!!!!
Ich selbst fahre auch bis zu 10-15km/h (jenachdem welche straße ich bin) zu schnell, kann ich mich nicht von freisprechen, aber Kindergärten, Schulen, Spielplätze, 30er Zonen und Wohnsiedlungen, fahre ich das, was Maximum erlaubt ist

Ich bin beeindruckt. Wenn man die Zahlen für ganz NRW sieht waren immerhin ca 3% aller Autos zu schnell. Ein paar Ausreißer gibt es immer. bedenklicher finde ich diese Mitbürger, die nun unheimlich Stolz darauf sind, das vor Ihrer Tür ein Messgerät stand. Hauptsache die Menschen halten sich immer an die Vorgaben. Ich würds bezweifeln. Gibt es auch Überlegungen, das demnächst ein Tag zur Kontrolle für Radfahrer und Fussgänger geplant ist?

Super wäre noch wenn zusätzlich zur Geschwindigkeit auch noch die Rücksichtsnahme und Vorfahrtsregelung im Straßenverkehr kontrolliert werden würde.
Ich finde es ist allgemein rücksichtsloser, wenn nicht aggressiver geworden. Vorfahrtsregelungen werden einfach missachtet z.B.wird an einem Hinderniss vorbeigefahren, auch mit überhöhter Geschwindigkeit, obwohl gesehen wird, dass Gegenverkehr da ist.

@NW Interessant wäre zu erfahren auf welcher Straße in Bielefeld jemand 121 kmh bei 50 gefahren ist?? Wäre super wenn das noch recherchiert werden könnte :)



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