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26.07.2012
BAD SALZUFLEN
Unbekannte nutzen lebende Ente für Jagdhund-Ausbildung
Polizei bezeichnet Vorfall "unglaublich" und sucht Zeugen

Karte

Bad Salzuflen. Ein laut Polizei unglaublicher Fall von Tierquälerei hat sich am Mittwochmorgen am "Pöppenteich" in Salzuflen (Kreis Lippe) ereignet. Zeugen beobachteten gegen 10.30 Uhr am Ende der Stauteichstraße, Höhe Soldatenweg, wie ein Mann eine blutende Wildente festhielt und mit ihr ein wenig in den Teich hineinging. Ein weiterer Mann hetzte dann einen Jagdhund auf die Ente.

Der Hund schnappte sich diese und brachte sie wieder an Land. Die Zeugen erkannten, dass die Ente dann tot war. Offenbar handelte es sich um eine Jagdhund-Ausbildung, die in Deutschland heftig umstritten ist.

Nach einem kurzem Gespräch zwischen Zeugen und Tätern verließen die Täter den Ort mit einem orangefarbenen Kastenwagen. Zeugen werden nun gebeten, sich bei der Polizei in Bad Salzuflen zu melden, um diesen Vorfall schnellstmöglich zu klären. Hinweise werden unter der (0 52 22) 9 81 80 entgegengenommen.


Kommentare
@ DerTeetrinker: Denken sie was sie wollen.. Gegen eine feste Überzeugung kann man sowieso nicht angehen weil Sie es sich einreden. Es stimmt einfach nicht was Sie behaupten weil ich es besser weiss!

AlBundy, wissen Sie eigentlich einige Stunden später nicht mehr, was Sie (...) geschrieben haben? Anders läßt sich Ihr letzter Kommentar nicht erklären! IHRE Aussage war es doch, dass es nur Jäger aus dem Gebiet sein KÖNNEN!!!!
Zitat: "können es nur die Jagausübungsberechtigten in dem Gebiet sein."!!!! Zitat Ende
(...)
Und da ich, wie Sie selber zugeben, nicht der Papst bin, sind Sie auch kein Jäger, sonst wüßten Sie ja, was Sie schreiben, und müßten sich jetzt nicht (...) mit angeblichen "Übersetzungen" herausreden ! :D

Des Weitern einen Gruß an den Teetrinker! Genau so, wie du es beschreibst, ist es nämlich!

@Chris W.:

zu 1: Es ist nicht bekannt, ob es eine illegale oder legale Jagdausbildung war. Oder wissen Sie mehr? Wenn es eine "legale" Jagd war, dann muss der Jagdausübungsberechtigte wohl wissen, wem er die Begehungsscheine ausstellt!

zu 2. Ich hab`s für den Laien übersetzt!

zu 3. Denke ich nicht, dass Sie der Papst sind

(...)

@AlBundy: Ich esse selbst Fleisch, ich esse auch sehr gerne Wildfleisch. Was mich aufregt, ist vor allem, dass Jäger einfach zu feige sind zu dem zu stehen, was sie tun. Das es Ihnen Spaß macht, auf die Tiere zu schießen und sie zu töten. Ich glaube kaum, dass ein Jäger, nachdem er ein Tier getötet hat, in Tränen ausbricht und ruft: "Ich tue es ja nicht gerne, aber es muss sein." Dieses angebliche Gutmenschentum der Jäger ("Wir sind die wahren Naturschützer"), finde ich ziemlich verlogen. Oder warum hängt man sich das Geweih des Tieres als Trophäe an die Wand? Ein Bauer hängt sich auch nicht die Köpfe der Schweine oder Hühner an die Wand, die er geschlachtet hat (jedenfalls kein geistig gesunder Bauer). Jäger, steht doch einfach mal zu dem, was Euch wirklich an der Jagd Spaß macht. Alles andere Herumgeeiere ist nun wirklich feige, und keiner fällt darauf herein.

@AlBundy: Merkwürdige Logik. Sollen wir jetzt also alle Jäger hochleben lassen, nur weil sie vielleicht z.B. Feuerwehrmänner sind und uns irgendwann aus einem brennenden Haus retten? Und noch etwas, es gibt reichlich vielleicht nicht betrunkene, aber zumindest doch ein wenig angetrunkene Jäger. Oder ist es nicht mehr übel, auf dem Hochstand, während des Wartens auf das Wild einen Flachmann dabeizuhaben? Sicherlich nicht bei allen, aber doch bei ziemlich vielen. Das ist eine Tatsache, mein Vater ist oft genug bei Jagden (und zwar auch als Jäger) dabeigewesen und wurde in seinen letzten Jahren zu einem Kritiker dieses "Vergnügens". Kein Jäger tötet, weil er sich als Heger sieht. Das redet er sich zwar ein, aber es ist nicht so, denn dann könnte er das auch durchaus richtige Abschießen von Wild für die Erhaltung des Waldes auch der Forstverwaltung überlassen. Nein, er schießt und tötet, weil er Spaß daran hat. Wenn es nur um die Hege und Pflege ginge, bräuchte es nämlich diese ganzen kindischen Rituale, die bei einer Jagd gang und gäbe sind, nicht. Aber das einfach mal zuzugeben, dazu sind Jäger einfach zu feige. Stattdessen stellen sie sich lieber als die "wahren Naturschützer" dar. Ich finde das ziemlich armselig.



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