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11.11.2012
NRW
Preise für Kaminholz stabil - private Lager noch voll
Buchenholz aus dem Staatswald kostet rund 50 Euro pro Festmeter

Aachen (lnw). Ofenbesitzer können bei stabilen Holzpreisen in Nordrhein-Westfalen ihre Lager füllen. Wer sein Buchenholz im Staatswald abholt und selbst spaltet, zahlt in ländlichen Gebieten für den Festmeter 50 Euro. In den Ballungsgebieten liege der Preis bei rund 55 Euro, teilte der Landesbetrieb Wald und Forst NRW mit.

Nach Angaben von Forstämtern lag der Preis im vergangenen Jahr bei 50 bis 70 Euro, 2010 bei 50 Euro. Frisch geschlagenes Holz muss bis zum Verbrauch möglichst noch einige Jahre lagern. Fürs Brennholz würden nicht extra Bäume gefällt, beteuern die Forstleute.


Nach dem vorigen Winter, der im Durchschnitt nicht sehr kalt war, ist die Nachfrage jetzt recht verhalten. "Es scheint so zu sein, dass die Händler noch Vorräte haben und viel Holz bei den Privatleuten in Hof und Garten sitzt", sagte der Sprecher des Landesbetriebs Walt und Forst, Christoph Grüner. Nach Angaben von Forstleuten kann der Preis für ofenfertige Holzscheite stark schwanken. Private Waldbauern verlangen demnach rund 60 Euro, das Forstamt der Stadt Dortmund bringt es für 100 Euro bis zur Haustür.

Kunden in der Stadt brauchen - auch mangels Lagerplatz - Brennholz in kleinen Mengen. Sie heizten mit Holz eher der Gemütlichkeit wegen ein, meint der Dortmunder Forstamtsleiter Erwin Fischer. Der Brennholzverkauf sei für das Dortmunder Forstamt nur ein Nebengeschäft.

Die Stadt Brilon im Sauerland mit dem größten Kommunalwald in Deutschland nimmt über den Brennholzverkauf rund 80.000 Euro im Jahr ein. Das Brennholzgeschäft sei auch für den Wald "äußerst gut", sagt der Leiter des Forstbetriebs, Gerrit Bub. Damit der Wald gesund bleibe, müsse er nachhaltig durchforstet werden: Gesunde Bäume mit starken Stämmen und Wurzeln könne ein Baum nur entwickeln, wenn er eine große Krone ausbilde. Dazu braucht er Platz. Schwächere Bäume werden gefällt.

Bevor die Nachfrage nach Holz durch die Kaminöfen angekurbelt wurde, habe das Geld für eine gründliche Durchforstung gefehlt. Das Holz sei damals als billiges Industrieholz, etwa für die Palettenproduktion, verkauft worden. Mit den höheren Einkünften durch den Brennholzverkauf könne der Wald besser gepflegt werden.

Durch das Abholzen verschlechtere sich die CO2-Bindung des Waldes nicht. "Der Baum, der stehenbleibt, kompensiert durch seinen Zuwachs den rausgenommenen Baum", sagte Bub. Die Feinstaubbelastung durch Kaminöfen sei ein anderes Thema. Da brauche man bessere Filter.

Kommentare
Hans Bernhard G. aus D. ist auch so jemand der zu allem seinen Senf dazugeben muss, obwohl er vom Heizen mit Holz, aber so was von keiner Ahnung hat, weniger geht nicht…

Kauft und verbrennt mehr Holz, mache ich auch. Super Wärme und so herrlich heiss :-)

Ganz ehrlich, ihr Ökoterroristen merkt es doch nicht mehr

@Hans Bernhard G.aus D. Leider muß ich Sie korrigieren die Säge kostet nur 69,99 Euro, ich habe nämlich auch so ein Ding und Baumstämme und dann täglich 12 Stunden am Stück sägen, mit verlaub Sie haben null Ahnung, aber was mich doch brennent interessiert woher wissen Sie das Ihr Nachbar im Wald Holz klaut ? Schleichen Sie dem immer nach? Man könnte vermuten Sie waren mal bei HORCH & GUCK angestellt und was den werten Schreiber aus Schildesche betrifft, regen Sie sich im Sommer auch darüber auf wenn Ihr Nachbar Sie jeden Abend mit seinem Holzkohlegrill vollpestet? Vermutlich nicht, denn dann machen ja Alle mit

Eigentlich finde ich Kamin-Duft an kalten Winterabenden ganz nett, aber wenn die ganze Nachbarschaft schon bei 10 Grad alle Kamine anfackelt, dann fängt es auch in Schildesche ganz schön an zu stinken! Man kann nicht mehr bei offenen Fenster schlafen! Manchmal steigt tiefschwarzer Rauch aus den Kaminen! Wer kontrolliert eigentlich, was da so alles verbrannt wird???

Bei einigen Kommentaren ensteht der Eindruck, dass ethanolhaltige brennbare Flüssigkeiten im Spiel waren, als die Kommentare geschreiben wurden und diese aus Emissionsschutzgründen durch orale Einnahme vernichtet wurden, um sie vor der Verbrennung zu schützen. Ansonsten fällt es schwer zu glauben, dass sich Menschen so unsachlich über ein Thema ereifern können. Begriffe wie Zensur sollte man nicht derart inflationär verwenden, da dadurch tatsächliche Zensur und deren Opfer abgewertet wird. Auch die These, dass alle Verrückt seinen, kann man nicht unbedingt an der Verbrennung regenerativer Energieträger festmachen.Auch die Behauptung, dass die Nachbarn ihrer kriminellen Veranlagung erlegen seien, sollte nur in den Raum gestellt werden, wenn es hierfür bei Gericht verwertbare Hinweise gibt.



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