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28.11.2012
Bielefeld
Minister bleiben der A-33-Freigabe fern
Ramsauer und Groschek werden erst zum Spatenstich am 17. Dezember erwartet
VON MATTHIAS BUNGEROTH

Bielefeld. Für alle Verkehrsteilnehmer und die Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe ist es ein wichtiger Tag: Am Mittwoch, 5. Dezember, wird der 6,4 Kilometer lange, neue Abschnitt der Autobahn 33 sowie das 1,4 Kilometer lange Teilstück der Bundesstraße 61 (Ostwestfalendamm) für den Verkehr freigegeben. Die ganz große Politik jedoch bleibt dem Termin ab 13 Uhr an der Autobahnauffahrt Buschkampstraße fern.

Sowohl Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) als auch Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) haben jetzt bekanntgegeben, dass sie durch ihre Staatssekretäre Enak Ferlemann und Gunther Adler vertreten werden.


"Etwas überrascht" zeigte sich Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK in Bielefeld, darüber, dass nach dem Bundesfachminister nun auch der Landesverkehrsminister aus terminlichen Gründen, wie es im Ministerium hieß, nicht zur Verkehrsfreigabe erscheinen kann. Weiter kommentieren wollte Grefe diesen Umstand allerdings nicht.

Steffen Kampeter wird sprechen

Neben den beiden Staatssekretären Ferlemann und Adler werden unter anderem auch Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium (CDU), und Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebs Straßen NRW, bei der Verkehrsfreigabe sprechen.


Der erste Spatenstich für den Bielefelder A-33-Abschnitt war am 16. Juni unter anderem vom damaligen NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) vorgenommen worden. Seither sind rund 125 Millionen Euro in das Bauprojekt geflossen. Bis zuletzt waren und sind Bauarbeiter – wie berichtet – mit der Fertigstellung der Infrastruktur an der Autobahntrasse beschäftigt.

Am kommenden Freitag wird die IHK ein großes Werbebanner an der Fassade ihres Bielefelder Verwaltungsgebäudes enthüllen, dass auf den anstehenden Lückenschluss der A 33 hinweist. Den Spatenstich für den Beginn der Bauarbeiten des letzten Abschnitts im Bereich Halle und Borgholzhausen wird es am Montag, 17. Dezember, in Halle geben.

Sowohl Bundes- als auch Landesverkehrsminister haben ihre Kommen zugesagt. Um öffentlichkeitswirksame Fotos vom Termin erzeugen zu können, werden allerdings einige technische Vorkehrungen nötig sein: Beginn ist um 16.30 Uhr.

Kommentare
Ich finds echt ...... das die Buschkampstraße nun ganze 3 !!! Ampelanlagen MEHR hat! Hintereinander wohlgemerkt! Wer hat sich bloß so einen .... ausgedacht??? Na Danke! Stehe ich jetzt jeden Morgen noch länger vor Ampeln! Es ist doch echt grausig! Hätte man doch echt weg lassen können! Naja, suche ich mir wieder ne neue Strecke zur Arbeit!

Gibt es auch Toiletten an dem neuen Teilstück? Muss nämlich so oft auf Toilette beim Autofahren.

Reichen 3 km um 260 rauszuholen ?

@ Cristian, 28.112012 18:25Uhr

hast Du keine Verwandtschaft oder noch Geschwister?

Behalt den ,, Blech '' man für Dich oder schreib es Dir auf, somit hast Du bei Langerweile immer etwas zu lesen!
Wußte garnicht das es hier Leute gibt, die hier einen
Aufstand versuchen,
Von wegen unsere Frauen passen audf das Essen auf, damit der Nachbarstamm uns dea Eseen nicht klaut!
Dir geht es wohl zu GUT!

wer sollte darauf auch stolz sein, dass die Autobahn jetzt fertig ist?
Vor 30 Jahren vll. wäre so eine "ich bin der Politiker der jetzt amtiert und mit diesem Foto zeigen will was für tolle Sachen durch mich möglich werden-Presse-Aktion" toll gewesen.

@Rolf: Wenn eines Tages Außerirdische eine Autobahn durch Bielefelds Wohngebiete bauen; werden wir uns alle im Wandel der Evolution und dem Lauf der Dinge einen neuen Platz suchen. Auch die seltensten Käfer die irgendwo dort gewohnt haben.
Ich bin mir sicher, dass die Autos eher aussterben werden als all die Arten die in diesen Bereichen leben. Anschließend werden sich im neuen Lebensraum der ehemaligen Autobahn neue Lebensarten ansiedeln und sich über Jahre der Evolution so weit entwickeln, dass sie ohne die Autobahn nicht mehr existieren können. Wenn die Menschen dann noch leben, werden wir trotz ausgestorbenen Autos noch die Autobahnen erhalten um das Aussterben dieser neuen Arten zu verhindern. Und unsere Erben zahlen die Rechnung...

Und shame on OWL? Stellen wir uns OWL mal ohne Autobahn vor. Sie würden wahrscheinlich so wie ich gerade an Ihrem Feuer sitzen und sich von der anstrengenden Jagd erholen. Ein Nickerchen in Ihrer Höhle machen und darauf warten, dass das Wildschwein gar wird. Unsere Frauen passen solange auf, dass kein Nachbarstamm unser Abendessen klaut...



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