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30.01.2013
Bad Salzuflen
Experten testen in Bad Salzuflen 3.000 Fleischprodukte
Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft

Fühlprobe

Bad Salzuflen (rad). 400 Qualitätsprüfer aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen derzeit in der in Bad Salzuflen zwei Tage lang Schinken und Wurst unter die Lupe – beziehungsweise in den Mund. Und sind bei ihrem Geschmacksurteil zu Objektivität verpflichtet.

Die Prüfer müssen sich auf ihre Augen, ihren Geruchs- und Geschmackssinn verlassen können und dann ein einstimmiges Votum abgeben, ob die 3.000 rohen Fleischprodukte bei der Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Bestnoten bekommen. "Es besteht Konsenspflicht", so Prüfgruppenleiter Manfred Winkler. Und das scheint zu funktionieren.


Die Palette der 460 Hersteller reicht von der kleinen Fleischerei bis zum Großbetrieb, sagt Achim Stiebing von der Hochschule OWL aus Lemgo. Wer mindestens die Note 4,1 erreicht, darf mit der Auszeichnung "DLG-prämiert" werben. Das schaffen Stiebing zufolge 88 Prozent der eingesandten Produkte. Wobei sich keiner an der Verpackung stören kann, denn die ist entfernt. "Neutralisiert" nennt Stiebing das.

Genauso wie die Sinnesorgane: Ein Schluck Tee und Weißbrot sorgen dafür, dass die Geschmacksnerven auch noch bei der 15. Sorte Salami ungetrübt sind.

Kommentare
Da irren Sie ein wenig geehrte Frau Buntrock! Bereits 2009 befasste sich die WDR-Sendung "Markt" in einer ganzen 45-minütigen Sendung mit Zahlungen der Industrie an die DLG in Form von "Spendengeldern". Aus dem Grund stand die Sendung auch unter dem Titel "Die gekauften Gütesiegel".

Wetten, dass die sich an die Verpflichtung zur Objektivität halten?

Es soll ja Veranstaltungen geben, die irgendwie mit Geld manipuliert werden. Diese bestimmt nicht.

Die Ergebnisse werden objektiv bzw. nach besten Wissen und Gewissen unabhängig von irgendwelchen Zahlungen zustande kommen.



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