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22.03.2013
Detmold
Ökologische Ostwestfalen
Laut dem Internet-Portal "Energy-Map" ist der Kreis Höxter landesweit spitze
VON HUBERTUS GÄRTNER

Detmold. Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet in Deutschland immer weiter voran. Im Ranking der Bundesländer schneidet Nordrhein-Westfalen zwar noch ziemlich schlecht ab. Die Bilanz in der Region Ostwestfalen-Lippe kann sich allerdings schon durchaus sehen lassen.

Insgesamt 19 Prozent und damit fast ein Fünftel des Stromverbrauchs werden hier mittlerweile aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Klärgas erzeugt. Damit liegt OWL weit vor den Regierungsbezirken Arnsberg (10 Prozent), Köln und Düsseldorf (je 6 Prozent) und nur knapp hinter dem Regierungsbezirk Münster mit 21 Prozent grünem Strom.

Die Zahlen sind dem Internet-Portal "Energy-Map" zu entnehmen, das von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie betrieben wird. Nach eigenen Angaben werden dort deutschlandweit alle öffentlich verfügbaren Daten zu den erneuerbaren Energien zusammengeführt und einzelnen Regionen zugeordnet. Nach jeder Aktualisierung werden dann die Anlagenbestände und produzierten Energiemengen für alle Gebiete neu berechnet. Basis der Statistik sei das Erzeugungspotenzial der Anlagen, heißt es auf der Internetseite.

Kreis Höxter an der Spitze

Laut "Energy-Map" steht der Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 42 Prozent der erneuerbaren Energie am Gesamtstromverbrauch in Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem Kreis Borken (Münsterland) an der Spitze. Auch der Kreis Paderborn kann rechnerisch mit 37 Prozent bereits einen großen Teil seines Stromverbrauchs aus Wind, Sonne und Biomasse decken. Vor allem in den Ausbau der Windenergie wurde dort in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel investiert und zahlreiche "Parks" geschaffen.

Man sei durchaus etwas stolz auf die guten Ergebnisse, sagte Silja Polzin, Sprecherin des Kreises Höxter. In Wahrheit sei nach eigenen Berechnungen bereits 2011 mit dem Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Biomasse ein Ökostromanteil von 48 Prozent erreicht worden.

Um die Energiewende zu schaffen, bleibt in NRW aber noch viel zu tun. Nach Angaben von "Energy-Map" liegt das bevölkerungsreichste Bundesland mit einem Anteil der erneuerbaren Energien von 11 Prozent am Stromverbrauch nur auf dem 11. Platz. Lediglich Bremen, Hessen, Hamburg und Berlin schneiden in dieser Statistik noch schlechter ab. Das Land Brandenburg ist laut "Energy-Map" bereits in der Lage, 71 Prozent Ökostrom zu produzieren. In Schleswig-Holstein sind es 50 Prozent, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern jeweils 47 Prozent. Die rot-grüne Landesregierung hat als Ziel formuliert, dass NRW zum "Klimaschutzland Nummer eins in Deutschland" werden soll.

Kommentare
Die Intelligenz war gegen den Euro, die Dummheit dafür. Jene, die von Anfang an vor den Gefahren des Euro warnten, werden auch heute noch von Politik und Medien als lästige Störenfriede und wie eine Art Party-Pupser behandelt. Viele von ihnen wurden verunglimpft und diskriminiert – etwa als "D-Mark-Nationalisten" und "Rechtsextremisten". Anderen entzog man Forschungsgelder oder den Job. Und auf viele hetzte man den Verfassungsschutz, der sie beobachtete und Nachbarn befragte.



Rund ein Jahrzehnt lang haben uns Politik und Medien mit den Tricks der Massenpsychologie beim Thema "Euro" über die Wahrheit hinweggetäuscht. Der Betrug hat gut funktioniert – bis jetzt. Man suggerierte uns Wählern in den Medien, Euro-Kritiker seien eine Art populistische Extremisten, die mit leicht zu widerlegenden Argumenten den Aufbruch zu noch mehr Wohlstand und Frieden in Europa zu verhindern suchten. Kurz: Man stempelte Euro-Kritiker ab. Milch und Honig hat man uns mit dem Euro versprochen. Doch Blut und Tränen werden wir laut Ulfkotte bekommen. Angeblich war der Euro das größte Friedensprojekt in der europäischen Geschichte. In Wahrheit liegt er als Deckel auf dem Vulkan, der immer wieder hoch kocht und demnächst irgendwann mit ungewissen Folgen explodieren wird.



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