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27.03.2013
Bielefeld
Studie: Öl und Gas reichen keine 20 Jahre mehr
Experten warnen vor Energiekollaps / Benzinpreis steigt bis 2018 auf zwei Euro
VON MATTHIAS BUNGEROTH

An der Zapfsäule | FOTO: INGO WAGNER

Bielefeld. Die Versorgung mit Öl, Gas und atomaren Brennstoffen ist in den kommenden Jahren akut gefährdet. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Energy Watch Group (EWG), eines Zusammenschlusses von Wissenschaftlern und Parlamentariern. "Die Welt steht am Scheideweg seiner Energieversorgung", sagt Werner Zittel, Autor der Studie und Vorstand der Ludwig-Bölkow-Stiftung.

Info

Teurer Sprit

  • Pünktlich zum Start in die Osterferien klettern die Spritpreise wieder. Laut ADAC müssen Autofahrer im Schnitt derzeit 1,567 Euro je Liter Super E 10 bezahlen.
  • Damit liegt der Benzinpreis aber noch immer weit von den Rekordwerten vom September 2012 entfernt, als der Preis vielerorts die Marke von 1,70 Euro überschritt.


Während sich die Autofahrer in Deutschland zu Beginn der Osterferien wieder über steigende Benzinpreise ärgern, malt Zittel bei den Spritpreisen langfristig ein düsteres Bild. Wegen der steigenden Preise auf dem Rohölmarkt sei ein Literpreis beim Benzin von zwei Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre in Sicht, sagte Zittel der Frankfurter Rundschau.


"Weltweit haben wir eine totale Überschätzung der Verfügbarkeit von fossilen Brennstoffen", sagt Hans-Josef Fell, Vorsitzender des Parlamentarierbeirats von Energy Watch und Mitglied des Deutschen Bundestags (Grüne), im Gespräch mit dieser Zeitung. Es gebe seit dem Jahr 2006 "faktisch keine nennenswerte Steigerung der Ölförderung in der Welt".

Ab Jahr 2030 werde es Versorgungsprobleme geben

Die EWG-Studie besagt, dass die globale Förderung von Erdöl und Erdgas etwa im Jahr 2020 das Maximum erreichen wird. Die weltweite Erdölförderung werde um das Jahr 2030 um etwa 40 Prozent gegenüber 2012 zurückgehen. Spätestens dann, so Fell, werde es deutliche Versorgungsprobleme geben.

Der Versorgungsrückgang beim Erdöl werde so groß werden, "dass er nicht durch eine Substitution mit Erdgas und Kohle ausgeglichen werden kann", so Fell. Auch die Kernenergie werde "keinen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Energieversorgung haben". Der Energiekollaps droht.

Dabei sei insbesondere der europäische Wirtschaftsraum von Energieimporten abhängig. Laut Fell haben die 27 EU-Staaten 2011 rund 400 Milliarden Euro für den Import fossiler Brennstoffe ausgegeben. Gleichzeitig habe die EU, trotz der Mitgliedschaft des Export-Weltmeisters Deutschland, ein Außenhandelsdefizit von 120 Milliarden Euro eingefahren.

Umstellung auf erneuerbare Energien

"Wir werden weitere Weltwirtschaftskrisen sehen", warnte Fell. "Wir müssen in hoher Geschwindigkeit umstellen auf erneuerbare Energien." Die Energiesicherheit lasse sich nicht mit atomaren und fossilen Brennstoffen decken. Fell sprach von einer "verfehlten Politik der Bundesregierung", die viele Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität Nationen wie China überlassen habe.

Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte kürzlich in einem Bericht eine hohe Verfügbarkeit von fossilen Brennstoffen vorausgesagt. Zur Begründung wurde die in den USA mittlerweile weit verbreitete Fracking-Technologie bei der Öl- und Gasförderung angeführt. Darüber hinaus wurden Tiefbohrungen und Teersandgewinnung für Öl und Kohlevorkommen genannt.

BP-Chefökonom Christof Rühl hatte bei der Vorstellung des "World Energy Outlooks 2030"ausgeführt, dass der Verbrauch flüssiger fossiler Brennstoffe bis 2030 jährlich um 0,8 Prozent steigen werde. Das würde eine Produktion von täglich rund 16 Millionen Barrel bedeuten, wenn man den Verbrauch des Jahres 2011 zum Maßstab nimmt. Die USA verbrauchen derzeit pro Tag rund 19 Millionen Barrel fossiler Brennstoffe.

Kommentare
schnell lasst uns eine Profrackingdemo organisieren bevor uns der Sprit fehlt um den Versammlungsort zu erreichen.

Diese Studie wurde falsch angegangen. Man hätte sofort mit einem Literpreis von 3 Euro des Weges kommen sollen. Dann wäre der alles fressende Deutsche "froh" gewesen, wenn es dann doch nur 2,099 Euro wurden. So muss man das Gewinnstreben und Staatgesundungsprogramm verkaufen. Hoch pokern, tief stapeln. Macht Frau Merkel doch fast täglich international auch. Überall posaunt sie ihre Chöre, nur zu Hause hat sie nichts mehr im Griff.

Wir lernen also: Sobald Silikonsprühöl in den bekannten Discountern mal wieder im Sonderverkauf ist, sollten wir uns damit eindecken, um wenigstens demnächst genüg Ölung für die Fahrradkette zu haben. Denn: Wer Fahrrad fährt hat vor dieser Sinnlospanikmache null Grauen!

@ das Orakel
Super Artikel das Eine hängt doch mit dem anderen zusammen Florian oder hast du das etwa alles schon gewußt?
Die Politik und die Medien würden uns niemals eine Kriese vorher mitteilen selbst nicht wenn sie schon morgen kommen würde, das ist doch logisch und deshalb glauben nur noch Narren was die Politiker sagen und die Medien berichten in deren Auftrag.

Was hat denn der Kommentar mit dem Thema Öl zu tun, Orakel?

Es kann alles noch viel schlimmer kommen sagte Einer, du spinnst sagten die Anderen und es kam noch viel schlimmer als alle dachten.
Die Zypern-Krise hinterlässt zwei Opfer: Das Land selbst wird in den nächsten Monaten im wirtschaftlichen und politischen Chaos versinken. Und der letzte Rest an Vertrauen in Regierungen und Banken blieb bereits auf der Strecke. Zwangsenteignungen sind plötzlich ein Thema, immer mehr Sparer und Anleger sorgen sich um ihre Rücklagen. Wie sollte man sich auf den "Tag X" vorbereiten?
Auf der Anlegermesse in Frankfurt war dieser Tage die Angst gleichsam mit Händen zu greifen. In den Podiumsdiskussionen und in den vielen persönlichen Gesprächen mit den Besuchern ging es immer wieder um die eine entscheidende Frage: Drohen auch in Deutschland Zwangsenteignungen, Sondersteuern, Bargeldverbote, Kapitalverkehrskontrollen und andere Restriktionen? Selbst wenn der geplante Raubzug der so genannten Euro-Retter in Zypern


zumindest in seiner ursprünglichen Form verhindert wurde, so sind doch viele Bürger überzeugt, dass die EU und die nationalen Regierungen im Notfall nicht zögern dürften, die eigenen Bürger auszuplündern.





Dieser Notfall ist längst eingetreten – nicht nur in der Euro-Zone. Die weltweite Verschuldung liegt aktuell bei deutlich über 50 Billionen (!) US-Dollar, das entspricht rund 38,5 Billionen Euro. Und der Schuldenberg wächst täglich weiter. Wer sich informieren möchte, wie sehr die Welt im Schuldensumpf versinkt, dem sei die weltweite Staatsschuldenuhr des Fachmagazins Economist empfohlen. Immer mehr Sparer und Anleger stellen überdies die berechtigte Frage, wie vertrauenswürdig eine Währung wie der Euro ist, die regelmäßig mit abenteuerlichen Summen gerettet werden muss.



Von einer drohenden Enteignung betroffen sind natürlich in erster Linie die Bürger in den Krisenstaaten. Auf deren Konten ist noch einiges zu holen, wie aus Statistiken der EZB und der nationalen Notenbanken hervorgeht. Die privaten Einlagen von Italienern bei inländischen Banken summierten sich im vergangenen Januar auf über 1,4 Billionen Euro. Sparer und Anleger in Spanien hatten im Dezember 2012 über 1,3 Billionen Euro auf ihren Konten, die Iren 167,4 Milliarden Euro (Januar 2013) und die Griechen immerhin 166,3 Milliarden Euro. Das weckt Begehrlichkeiten, keine Frage. Und wenn es die Rettung des Euro oder "systemrelevanter Banken" opportun erscheinen lässt, sind auch die Guthaben deutscher Sparer und Anleger in Gefahr.



Doch wie kann man sich auf den "Tag X" vorbereiten? Wie kann man verhindern, am Ende einen beträchtlichen Teil seines hart erarbeiteten Geldes und seiner Altersrücklagen zu verlieren? Welche Form der Geldanlage ist noch wirklich sicher? Die nüchterne und ernüchternde Antwort: keine! Es gibt nur riskante und weniger riskante Anlageformen.



Sehr stark durch mögliche staatliche Raubzüge gefährdet sind naturgemäß registrierte und sichtbare Guthaben und Vermögenswerte. Das gilt vorrangig für alle Spareinlagen, egal ob Giro-, Festgeld- oder Tagesgeldkonten. Mithilfe der 2005 eingeführten und vom Bundesverfassungsgericht im Sommer 2007 ausdrücklich für verfassungskonform erklärten automatisierten Kontenabfrage können die Behörden im Handumdrehen feststellen, bei welchen Banken die Bürger Konten unterhalten. Auch über die Existenz von Wertpapierdepots ist der Staat bestens informiert. Doch keine Form der Geldanlage wird so lückenlos überwacht wie die Immobilie, auf die der Staat im Fall der Fälle unmittelbaren Zugriff hat. Zwangsabgaben für Immobilieneigentümer oder Sondersteuern lassen sich bei großkoalitionärer Einigkeit, wie sie nach den nächsten Bundestagswahlen wieder vorherrschen dürfte, in kurzer Zeit durchsetzen.



Vorsicht auch bei Derivaten und Zertifikaten. Letztlich handelt es sich um Schuldverschreibungen der emittierenden Bank. Schlittert das betreffende Geldinstitut in die Pleite, hat der Anleger das Nachsehen.



Was also tun? Zunächst gilt es, einen ausreichenden Cash-Vorrat anzulegen. Wenn die Banken geschlossen und die Geldautomaten geleert sind, braucht man Geld, um sich mit den notwendigen Dingen des Alltags versorgen zu können. Niemand darf in solchen Krisensituationen auf Geld- oder Kreditkarten vertrauen. Diese Cash-Reserven sollten in Euro unterhalten werden, denn im Supermarkt oder in der Apotheke dürfte es schwierig sein, zum Beispiel mit Norwegischen Kronen oder Singapur-Dollar zu zahlen. Die Bargeldreserven sind Teil der Vorratshaltung, zu der auch Nahrungsmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs zählen.



Was eventuell vorhandenes Vermögen angeht, so macht es derzeit keinen Sinn, hohe Beträge auf Sparkonten zu unterhalten. Die Verzinsung ist lächerlich gering und gleicht nicht einmal die Inflation aus. Überschreiten die Kapitalerträge den niedrigen Freibetrag, werden dem Sparer sogar noch Steuern für reale Verluste abgeknöpft. Und nun muss der Bankkunde zudem eine staatliche Zwangsenteignung seiner Sparguthaben befürchten. In diesen Zeiten ist es daher wirklich sinnvoller, Bargeld unverzinst an einem sicheren Ort (nicht im Banksafe) aufzubewahren. Im Gegensatz zu den erwähnten Bargeldvorräten sollten diese größeren Cash-Bestände aber in mehrere Währungen gesplittet werden. In Frage kommen zum Beispiel Schweizer Franken, Norwegische Kronen, Singapur-Dollar und auch der US-Dollar, denn trotz der amerikanischen Schuldenorgien wird der Greenback nicht untergehen. Natürlich kostet der Tausch von Euro in Fremdwährungen Geld, aber diese Gebühren sollte der Anleger als eine Art Versicherungsprämie ansehen. Außerdem gilt: diese Transaktionen nicht über das eigene Girokonto abwickeln, sondern als Bargeschäft an fremden Bankschaltern.



Noch besteht ferner die Möglichkeit, bis zu einem Schwellenwert von 15.000 Euro Gold anonym zu kaufen und zu verkaufen. Allerdings empfiehlt es sich, zuvor bei dem betreffenden Händler nachzufragen, ob bei ihm anonyme Tafelgeschäfte möglich sind. Viele Kunden beschwerten sich in den vergangenen Monaten, ihre Händler hätten die Vorlage des Personalausweises verlangt, selbst wenn das geplante Investment deutlich unter 15.000 Euro lag. Einen möglichen Grund verriet uns ein Händler, der es vorzieht, anonym zu bleiben: "Wir müssen immer befürchten, dass es sich bei den Kunden um Finanzbeamte handelt. Zwar sind anonyme Tafelgeschäfte unter 15.000 Euro derzeit noch nicht illegal, aber wer will schon eine schikanöse Betriebsprüfung riskieren?"


Die diskreteste und mobilste Anlageform bleiben Diamanten. Ein Fünf-Karat-Diamant (das entspricht gerade einmal einem Gramm) von bester Qualität ist in etwa so viel wert wie 16 Kilogramm Gold. Als Investment geeignet sind Steine ab einem halben Karat (0,1 Gramm).



Nachteil: Die Handelsaufschläge sind recht hoch, außerdem muss der Anleger gut informiert sein, um nicht "schwarzen Schafen" auf den Leim zu gehen. Unverzichtbares Basiswissen und eine Liste mit vertrauenswürdigen Händlern enthält das jüngst erschienene Buch Diamanten und Farbedelsteine.



Wer dennoch lieber seiner Bank vertraut und Tagesgeldkonten vorzieht, sollte zumindest den Anlagebetrag splitten und auf mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken verteilen, um damit die Risiken zu streuen. Vorsicht, wenn Banken deutlich höhere Zinsen bieten als der Durchschnitt. Das ist in der Regel ein deutlicher Hinweis, dass die betreffende Bank dringend Geld braucht.



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