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15.06.2012
HERFORD
Gutachter: Behandlungsfehler bei Herforder Mädchen
Blinddarmentzündung nicht erkannt

Lange auf Intensivstation | FOTO: WERNER

Herford (cla). Möglicherweise hat ein ärztlicher Kunstfehler eine junge Herforderin beinahe das Leben gekostet. Zwei Gutachten der Ärztekammer Westfalen-Lippe bezeichnen die Behandlung der damals 16-jährigen Zülal Yazicioglu im Herforder Klinikum als "zumindest fragwürdig", wenn nicht gar "inadäquat und konzeptionslos". Die Klinik will die Gutachten nun prüfen und ihre Stellungnahme dann dem Haftpflichtversicherer des verantwortlichen Chefarztes zukommen lassen.

Zülal war im Frühjahr 2011 mit Schmerzen in die Notaufnahme gekommen. Dort diagnostizierte eine Assistenz-Ärztin einen "Reizmagen". Als die Schmerzen schlimmer wurden, brachten die Eltern ihre Tochter am nächsten Tag zum Hausarzt, der auf Magen-Darm-Entzündung schloss, einen weiteren Tag später ins Mathilden-Hospital. Dort war eine Notoperation erforderlich: akuter Blinddarmdurchbruch.

Die Eltern berichten, der behandelnde Arzt im Krankenhaus habe sie bereits auf den Tod ihrer Tochter vorbereitet, sieben Tage lag das Mädchen auf der Intensivstation. In der Folge der Operation entwickelte sich zudem eine eitrige Infektion des Bauchraums, ein zweiter Eingriff folgte.

20.000 Euro Schmerzensgeld fordert die Familie. Immerhin hat Zülal 40 Tage im Krankenhaus verbracht. Und ihre Eltern wollen, dass so etwas nie wieder einem Menschen passiert.

Kommentare
Sowas kommt vor, ja, aber meist nur wenn die Ärzte ihren Job nicht richtig machen und nur aufs Geld aus sind. Das passiert, wenn man zum Arzt geht (meist mind. eine Stunde wartet) und dann nach einer Minute wieder aus dem Behandlungszimmer kommt mit irgendeinem Rezept und einer voreilig gestellten Diagnose. So passiert sowetwas und meist nicht weil Ärzte auch nur Menschen sind und Fehler machen Und nein, das ist jetzt kein Vorurteil, ich spreche aus Erfahrung. So ist das heute aber nunmal, alle sind nur auf Geld aus, genauso FAST jeder Arzt.

an FT, der sich auf Hotte bezieht:

Wie bitte kommen Sie darauf, dass das von dem Vater des Mädchens geforderte Schmerzensgeld (von 20.000 Euro) "verprasst" werden könnte?
Weil díe Familie nicht-deutsch ist?
Weil das Mädchen die Gesamtschule Friedenstal besucht?
Weil Sie durch die Hintertür ihre Vorurteile mittranportieren möchren?
Gegenfrage: Hätten Sie dies auch geschrieben bzw. vermutet, wenn das Mädchen z.B. Sabine Hoffmann hieße, ggfs. blass und blond wäre und eines der drei Gymnasien besuchen würde? Also eine der weiterführenden Schulen, die fast nur Kinder wohlhabender Einwanderer aufnehmern, von ein paar armen "Alibitürken" mal abgesehen und sich dann noch als Schulen ohne Rassismus feiern lassen.

Tja@ Denis auch wenn Sie es nicht fassen können ..,
SOWAS passiert und wird nie auszuschließen sein . Vielleicht liegt es an der *Fehlbarkeit* der 0,1% wie sie *Schwester Martina* anführte.
Was ist übrigens, wenn Sie ihr Auto (wenn Sie scho n eines fahren dürfen ) in die Werkstatt bringen , ein wenig geschlampt wird und bei Tempo 180 Ihnen nen Rad auf der BAB wegfliegt ??Sie werden ein Häuflein Asche sein und was ist dann ?
Dann sind es die o,1 % Werkstatt und kein Arzt !!
Abschließend ..schön ,daß es der jungen Dame besser geht... Point!

ich kann es nicht fassen, dass es solche Fehler von Ärzten gemacht wird. So etwas kann man sehr leicht herausfinden, aber es hat fast das Leben des Mädchen genommen. Keine Menge an Geld würde das wieder gut machen. Diese Ärzte müssen meiner Meinung nach den Beruf aufgeben. Natürlih machen Menschen fehler, aber nicht so etwas!! Blinddarm ist etwas seeehr harmloses, aber nur durch den Behandlungsfehler könnte sie sterben. Das kann jedem von uns paasieren!!!

Ärzte machen Fehler, wie jeder Mensch. Nur Sie entscheiden über Leben und Tod, da wiegt ein Fehler schwer, dessen sind sich manche Ärzte wohl nicht bewusst.



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