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15.06.2012
Bielefeld
Aggressiver Mann greift Schülerinnen an
Täter mit roter Regenjacke soll Mädchen bedroht haben

Bielefeld-Heepen (jr). Die Polizei sucht einen äußerst aggressiven Mann, der in den vergangenen Tagen wiederholt an der Haltestelle Hassebrock in Heepen zwei Schülerinnen (12, 13) angegriffen und bedroht haben soll. Nachdem sich die verängstigten Mädchen einer Lehrerin anvertraut hatten, wurde der Vorfall am Freitag der Polizei gemeldet

Laut Polizeisprecher Friedhelm Burchard wurden die Mädchen von dem Unbekannten am Mittwoch gegen 7 Uhr früh an der Bushaltestelle "Hassebrock" zunächst beschimpft. "Dann griff er eines der beiden Mädchen am Arm fest und forderte sie auf mitzukommen", so Burchard.

Die 13-Jährige konnte sich zum Glück losreißen. Zusammen mit ihrer Freundin holten sie dann einen Autofahrer zu Hilfe, der laut Polizeibericht kurz mit dem Mann sprach, wieder in sein Auto einstieg und davonfuhr. Weil der Mann daraufhin erneut widerliche Drohungen ausstieß, liefen die Mädchen davon.
  Wenig später trafen sie im Bus wieder aufeinander, allerdings beobachtete der Mann die Mädchen diesmal nur. Als alle an der Haltestelle Stieghorster Straße ausstiegen, begab sich der Mann zum dortigen Jibi-Markt.

Einen Tag später sahen die Mädchen den Mann morgens erneut in der Nähe der Haltestelle Hassebrock. Ein Polizeifahrzeug in der Nähe verhinderte aber offensichtlich, dass der Mann sich wieder so aggressiv verhielt.

Denn am Freitag bedrohte der Mann die 13-Jährige erneut an der Haltestelle Hassebrock und hielt sie am Arm fest. Das Mädchen zog sich dabei sogar Kratzer am linken Handgelenk zu. Weil sie dem widerlichen Angreifer auf den Fuß trat, konnte sich das Mädchen losreißen und zu einer Freundin flüchten.

Der Täter (40 Jahre, 1,80 Meter, schlank) hat eine grau-weiße Stoppelschnitt-Frisur trug eine rote Regenjacke und Jeans.

Die Polizei erbittet Hinweise auf den Mann - speziell vom dem Autofahrer, der mit dem Täter gesprochen hat, und von Businsassen der Linie 30 - unter Tel. (05 21) 54 50.

Kommentare
@hotte, bitte nicht die dose der pandorra beschwören...oder gar öffnen. sie nimmt bestimmt schon anlauf auf die tastatur um die leser mit ihren kruden gedanken zu nerven. ach ich böser, böser mann ich......ach

GIBT ES IN HEEPEN ZB KEINE POLITESSEN ?

Ihr "Lob" wird jedem erfahrenen Redakteur quer im Halse stecken bleiben, denn es sagt mehr über die Güte der eigenen journalistischen Arbeit aus, als die härteste Sachkritik aus den eigenen Reihen!

Liebe NW-Redaktion,
wenn man auf einem hölzernen Dachboden Feuer legt, ist das keinesfalls ein interessantes Experiment, denn das daraus resultierende Inferno ist leicht vorhersehbar.
Wie einfach wäre doch das publizistische Arbeitsfeld, bräuchte man zukünftig einfach nur das gefährlich leicht entfachbare emotionale Feuer der eigenen Leserschaft zum Lodern zu bringen, denn bei der steht erwartungsgemäß die gefühlte Gerechtigkeit, meist legitimiert durch elterlichen Zorn und häufig fahrlässig angefacht durch nachlässige journalistische Arbeit, hoch im Kurs.
Aus den jüngsten Lynchaufrufen bei Facebock, durch unsachliche Berichterstattung der Medien geradezu provoziert, sollte man die Lehren ziehen, denn insbesondere "solidarische" Eltern sind sich immer sicher, dass nur väterliches und vor allem mütterliches Bauchgefühl darüber zu entscheiden hat, was "gerecht" ist und wie "gute" journalistische Arbeit auszusehen hat.
Möglicherweise sollten sich Männer, die der Beschreibung des mutmaßlichen (ein sehr hilfreiches Adjektiv) Täters ähneln, bald besser nicht mehr auf der Straße zeigen.

Ein Mann belästigt zwei Mädchen. Und einige Gutmenschen empfinden es als journalistisch falsch, dass es als das bezeichnet wird, was es ist: "widerlich". Die Mächen sind verängstigt, was auch darauf zurückzuführen ist, dass dieser Mann offensichtlich aggressiv ist. Eine ganz normale und gute Berichterstattung. Der Vergleich der NW mit der Blöd-Zeitung scheint neuerdings bei einigen Kommentatoren "in" zu sein. Das die Täterbeschreibung als Kindersprache bezeichnet wird, ist ja wohl hoffentlich satirisch gemeint; leider hat Frau Baum das augenzwinkernde Smilie vergessen ;-). Und der Kommentar in der Richtung, "man weiß ja, was von den Aussagen Pubertierender zu halten ist", empfinde ich fast schon so widerlich wie das Verhalten dieses Mannes.



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