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08.07.2012
Razzien gegen Rechtsextreme in NRW, Berlin und Brandenburg
Bielefelder Polizei an der Aktion beteiligt

Potsdam/Bielefeld (lnw). Die Polizei hat am Wochenende in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg Razzien gegen Rechtsextreme durchgeführt. Eine Sprecherin des Brandenburger Polizeipräsidiums in Potsdam bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht von "Spiegel Online".

In Nordrhein-Westfalen war die Bielefelder Polizei an der Aktion beteiligt. Von einem Zusammenhang mit der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU), die für zehn Morde verantwortlich gemacht wird, war nicht die Rede.

Dem Bericht zufolge standen die Razzien im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen eine bislang unbekannte Gruppe gewaltbereiter Neonazis. Fünf Beschuldigten werde die Bildung einer bewaffneten Gruppe sowie der Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Am Samstag hätten Polizisten Wohnungen sowie Räume eines rechtsextremen Versandhandels durchsucht. Beamte stellten den Angaben zufolge Computer, Unterlagen, Schreckschusspistolen und ein Luftdruckgewehr sicher.

Die Aktion zeige, dass "der Ermittlungsdruck auf Neonazis deutlich erhöht wird", kommentierte Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) nach Angaben eines Sprechers die Razzia. Kriminelle Aktivitäten rechtsextremistischer Straftäter würden entschlossen verfolgt.

Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Neuruppin und des Landeskriminalamtes Brandenburg waren dem Bericht zufolge 56 Beamte im Einsatz gewesen. Die Polizei sei der Gruppe auf die Spur gekommen, nachdem sie im März einen Toten in einer Pension entdeckt habe. Der "einschlägig bekannte Rechtsextremist" sei an einem Herzanfall gestorben, neben der Leiche hätten Polizisten einen Rucksack mit Waffen entdeckt. Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft Neuruppin lag am Sonntag zunächst nicht vor.

Kommentare
Rechtes Gedankengut ist gerade bei uns in OWL nach wie vor stark vorhanden. Leider haben wir ja eine herausragende Geschichte.
Es ist zur Zeit nicht so, das die Intelligenz bei den Rechten zu finden ist. Das könnte sich aber mit zunehmender Frustration schnell ändern.
Hier die Urteile von Detmold:
"Die Richter verhängten am Mittwoch gegen den Todesschützen Osman lebenslange Haft wegen Mordes und Geiselnahme. Die Brüder Kemal und Elvis Ö. wurden wegen Geiselnahme beide zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Sie sollen geholfen haben, Arzu aus der Wohnung ihres Freundes zu entführen. Für beide hatte die Staatsanwaltschaft ursprünglich eine Freiheitsstrafe von elf Jahren wegen Geiselnahme mit Todesfolge gefordert.

Die außerdem an der Tat beteiligten Geschwister Sirin und Kirer Ö. wurden wegen Beihilfe zum Mord und Geiselnahme zu je zehn Jahren verurteilt." Aus SPON 16.05.2012
Vielleicht sollten sie sich einmal besser informieren, bevor sie Unsinn schreiben.

der rechtsextremismus ist in deutschland keine gefahr.gefährlich ist,wenn politik keine probleme löst bzw.die justiz-richterrecht-damit konfrontiert.dann haben wir siegerjustiz.demokratie durch richterstaat ersetzt.mir ist z.b.unbegreiflich,wie im lipp.detmold ein pädophiler 12jahre plus bekommt,während der ehrenmord an der türkin meines wissens noch nicht mal angefasst wurde,bzw.solche morde woanders mit 4-7jahren von linkslastigen richtern verharmlost werden.

Eine echte Gefahr sehe ich eher an der derzeitigen Finanzkrise. Undurchsichtige politische Entscheidungen und die Verunsicherung der Bevölkerung sind der Nährboden für extreme Gruppierungen.
Zur Zeit sehr gut in Griechenland zu sehen.

Ein Grossteil unserer Exekutive,Presse,Medien usw. ist ganz klar politisch links.Ob dieses gut oder schlecht ist soll jeder selbst beurteilen.
Wenn Leute (G.Grass/Sarrazin) bestimmte Themen ansprechen werden Sie sofort als "rechtsextrem" verunglimpft.
Dieser gesteuerte Aktionismus das alles,aber auch
alles was gegen den linken Mainstream schwimmt sofort als "rechtsextrem" abgestempelt wird
ist verdammt gefährlich.So können sich einerseits z.B., terroristische Salafisten in aller Ruhe organisieren oder auch die extreme Rechte bildet terroristische Zellen.
Vielleicht macht es Sinn mal mit kriminalistischem Auge die betreffenden Straftäter zu ermitteln und nicht permanent mit dem roten Schleier über dem Kopf medienwirksam "ach so böse Nazis" zu suchen.
Weiterhin sollte dem Staat im Staate,d.h. dem Verfassungsschutz mal der Strom abgestellt werden,ohne diese Institution würde es diverse rechte,linke uns sicherlich auch islamistische Chaoten nicht geben......................
Probleme mit der politische Extreme sind in Deutschland hausgemacht da unser Verwaltungsapparat es nicht hinbekommt einfach mal zu ermitteln,zu beweisen und zu verurteilen.

Bis in die 80er des letzten Jahrhunderts waren viele Posten der Exekutive von ehemaligen Nazis besetzt. Entsprechend wurden vor allem linksextreme Gruppen überwacht. Warum zum Teil bis heute die Exekutive linkslastig ist, wird durch den Einfluß der Kommunisten aus den neuen Bundesländern erklärt.
Eigentlich geht weder von linksextremen, noch von rechtsextremen, noch von Salafisten, eine echte Gefahr für die Verfassung aus. Mit Aufdeckung der NSU hoffe ich aber, das nun gegen alle gleichermaßen vorgegangen wird.
Starke Ungleichgewichte sehe ich bei folgenden Aktionen:
-Etliche Abgeordnete der Linkspartei werden überwacht, obwohl ich dort kaum Linksextremismus erkennen kann.
-Diverse Rechtsextreme Gruppen wurden so stark mit Spitzeln durchsetzt und finanziert, das man zweifeln darf, das diese Gruppen ohne Exekutive Unterstützung überhaupt existieren können. Natürlich wurde das in der "guten Absicht" getan, diese Gruppen zu kontrollieren.



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