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08.09.2012
GÜTERSLOH
Razzia bei rechten Rappern
Polizei stellt Computer und Musikgeräte sicher

"Die Faust geht zum Kopf" | SCREENSHOT VON YOUTUBE

Gütersloh (raho). Die Polizei verstärkt ihre Ermittlungen gegen den rechtsextremen Gütersloher Rapper Julian Fritsch, in der Szene bekannt als "Makss Damage". Wie der zuständige Staatsschutz in Bielefeld auf Anfrage bestätigte, haben Beamte am Donnerstagmorgen die Wohnung des 24-Jährigen in Gütersloh sowie die eines Bielefelder Rappers durchsucht. Zuvor hatte das Amtsgericht Bielefeld auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Beschluss erlassen. Es geht um den Vorwurf der Volksverhetzung.

Fritsch und der einschlägig vorbestrafte, als "King Bock" auftretende Bielefelder sollen gemeinsam den Song mit dem Titel "Die Faust geht zum Kopf" produziert, veröffentlicht und zum Download im Internet bereitgestellt haben. In dem Stück, das nach wie vor im Netz auf "Youtube" kursiert, wird die Gewalt während der Zeit des Nationalsozialismus’ verherrlicht.

Bei den Razzien sind laut Staatsschutz diverse Datenträger so wie Geräte zur Musikproduktion sichergestellt worden. Die Auswertung werde einige Zeit in Anspruch nehmen.

Fritsch steht auch im Verdacht, einer der Urheber der Homepage der sogenannten Kameradschaft Gütersloh zu sein. Dort werden ebenfalls rechtsextreme, ausländerfeindliche Texte verbreitet.

Der Name des Gütersloher Rappers tauchte im vorigen Jahr im Zusammenhang mit einer Steinwurfattacke auf ein Mitglied der Antifa sowie einer anschließenden Flugblattaktion auf, mit der das Opfer als "Antideutscher" diffamiert wurde.

Mehr zum Thema in nw-news.de
Kommentare
@ Wahl-Heeper: Ich freue mich, wieviel Zeit Sie darauf verwenden, anderen Ihre Meinung zu verdeutlichen. Ist es eigentlich Volksverhetzung, wenn ich von einem Ausländer als "Scheiß-Deutscher", "Kartoffelfresser" o.ä. bezeichnet werde?
Ich bin mir sicher, dass SIe hierzu auch eine äußerst analytisch aufbereitete Meinung haben, die mich sehr interessiert

Das Einzige, bei dem mir die Galle hoch kommt, sind Ihre "Kommentare"!
Völlige Ignoranz der voherigen Kommentare, nur um in immer gleichen Phrasen links-extremen Stoff los zu werden!
Dazu als Rechtfertigung "Halbwahrheiten", die eines Josef G. würdig wären!
Alles in allem scheinen Sie recht verwirrt zu sein, darum bleibt meine Galle, wo sie ist, und Sie tun mir einfach nur leid!

Ich habe es kommen sehen!

Die selbstdarstellerische Rechthaberei der meisten verstellt den Blick auf die Möglichkeiten, die ein solches Forum bieten könnte.

Das hier entwickelt sich zu Privatfehden mit unappetitlichen verbalen Ausfällen. Das Thema ist viel zu ernst, um sich damit auf einer "Spielwiese der Feindseligkeiten" auszutoben. Was für eine besch...eidene Diskussionskultur.

Stillstand? Nein, danke!

@Schenkelkloper und @Neutraler,

Mir kommt, ob der Ansammlung von Halbwahrheiten und gezielter Minderheitenkennzeichnung, gleich die Galle hoch!

In dem Zeitungsartikel ging es um den Kampf gegen den Rechtsextremismus - und nicht um irgend etwas anderes!

Erschreckend, dass Sie hier:

1. "Zeitungsartikel" aus "kleinen Lokalzeitungen" hinzu ziehen, um "Ausländerkriminalität" zu belegen.

2. Sie sprechen nun von "Orientalen". Anders aussehen reicht also schon, um von Ihnen in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden?!

3. Sie "sammeln" im weiteren Verlauf Beispiele aus der Vergangenheit bis Anfang der 1990er... Verallgemeinern Volksgruppen als "kriminell" oder "Anti-Demokratisch"...
Na, da könnte ich ja sagen: "Alle Deutsche sind Nazis!"...

4. Die PKK ist in Deutschland verboten, sie zählt als terroristische Vereiningung.
Seit jener Zeit, von der Sie behaupten, es wäre nichts geschehen!
Bleiben Sie doch bitte bei den Fakten!

5. Christenverfolgung ist nicht weniger schlimm als Muslimenverfolgung oder deren Diskriminierung!
Wir befinden uns aber hier in Deutschland. Nicht in Russland, der Türkei oder im Iran!
Um es auf den Punkt zu bringen: Minderheitenverfolgung/Rassismus ist in der BRD strafrechtich verboten. Ganz gleich ob von Rechts, Links oder Außerhalb!

6. Das sich viele "Deutsche" hier nicht mehr wohlfühlen, ist selbst gewolltes Schicksal! Es sind eben jene Bürger dieses Landes, die sich nicht mal trauen einen Döner zu probieren oder einen türkischen Tee zu trinken...
Dabei ist Döner das beliebteste Fast-Food "der Deutschen"...

Ihre Repliken auf meinen Beitrag sind nichts weiter als Versuche von "ordentlichen Bürgern", "auch mal ihre Meinung zu sagen" - und sich dabei eben jener populistischen Mittel zu bedienen, die sich auf jedem NPD-Wahlplakat wiederfinden könnten. Oder in der B-Zeitung, wenn diese "Auflage" braucht.....

Gemessen an den Gesamtstraftaten in der BRD, werden die allermeisten Straftaten von "Deutschen" verübt.
In der PKS fließen bei Migranten/Ausländern allerdings zudem Straftaten gegen das Aufenthalts- und Asylrecht mit ein. Gerade letzteres ist so restriktiv, dass nahezu jeder Asylbewerber eine Straftat begehen würde, für Dinge die ein "Deutscher" straffrei tun dürfte!

"Ausländer-" und "Muslime"-Bashing ist kein Ausdruck von Grundgesetznähe, Offenheit oder Humanismus. Es ist ein Ausdruck von Angst vor dem Anderen, Unverständnis für Andere, und Angst vor dem Anderssein! Angst davor couragiert gegen Rassismus auf beiden Seiten etwas zu tun. Aktiv.

Man ist mit dieser Angst sicher nicht gleich "Rechts" - aber näher dran, als man sein sollte, wenn aus diesem erfolgreichen Land weiterhin etwas werden soll, was es ohne Zuwanderer und Zugewanderte NIE geworden wäre!

Um Ihre aller Angst etwas zu mildern, empfehle ich Ihnen die Lektüre des Strafgesetzbuches; speziell die "Ausländerparagraphen"...

...sie werden, da Sie ja alle ganz dolle Demokraten und Humanisten sind, die sich um die Christen im Iran ganz doll Sorgen machen, immer wieder an gute alte Zeiten erinnert sehen, als in Deutschland die Welt noch in Ordnung war...

Als gute Christen sollten Sie die Verfolgten auch ganz schnell nach Deutschland holen. Die sehen bestimmt ganz anders aus als die Iraner muslimischen Glaubens und sie passen sich bestimmt auch gleich viel besser an, weil sie ja einem ganz anderen Kulturkreis entstammen...
Sie werden das erkennen. Ganz bestimmt.
Sie können ja auch einen Kurden von einem Türken und Aramäer unterscheiden. Und einen Irakeri von einem Iraner...Russen von Polen und Deutschen?! Vietnamesen von Chinesen, Thais, Malayen, Japanern und Koreanern?`Können Sie alles? Gut! Super. Dann können sie also ein Mitglied einer chinesischen Triade von einem Mitglied der vietnamesischen Mafia unterscheiden! Oder halten sie den netten Herrn in Krawatte und Anzug etwa für den Vorstand eines japanischen Autokonzerns?

Worauf ich hier hinauswill: Je länger Leute wie Sie nicht begreifen können und wollen, dass Minderheiten von "in der Minderheit sein" kommt - und keine größere Gefahr für Gesellschaft und Staat darstellen als jene, die von der Mehrheit ausgeht, so lange wird es nicht besser sondern schlechter werden!

In zukünftigen PKS werden vermutlich auch "persönliche wirtschaftliche Verhältnisse und Herkunft" mit einfließen. Schon jetzt ist klar: Ein großer Teil unserer Minderheiten leben am unteren sozialen Rand.
Nicht weil sie das so wollen, sondern weil Leute wie Sie, die Mehrheit, diesen Menschen weniger Chancen bietet, als Leuten wie Ihnen oder mir!

So gesehen sind Minderheiten in Deutschland auch "Verfolgte" - verfolgt von "den ordentlichen Deutschen", die es verstehen immer einen Unterschied zu machen, wenn irgendwo jemand ein paar auf´s Maul bekommt!
Wehe er/sie sah nicht "deutsch" aus - oder gab das auch noch voller Stolz an!

Wir sind schon wieder so weit - bald. Nicht?

@ Wahl-Heeper: Ihnen scheint nicht bewusst zu sein, dass Sie sich mit Ihrem Kommentar und Ihren Vorurteilen eindeutig zu Extremismus bekennen.
In Ihrem Fall sicher Linksextrem, aber eben extrem. So jedenfalls muss man es nach Ihren eigenen Äußerungen deuten!
Wenn Sie das folgende aufmerksam gelesen haben, dann fragen Sie sich bitte, auf welcher Seite Ihre "Mauer" größer ist. Denn "hypokrit" (so heißt es eigentlich, das was Sie Menschen unterstellen, die ihre Erfahrung gemacht haben) sind hier wohl nur Sie. Allerdings, dafür habe ich Verständnis und erwarte es sogar von Ihnen, als Mann einer Nicht-Europäerin.

Es ist kaum zwei Wochen her, dass der Essener Oberbürgermeister die Ausländerunruhen durch orientalische Migranten in seiner Stadt verurteilt hat.
Medien und Politik haben krampfhaft weggeschaut und allenfalls am Rand darüber berichtet.

Zeitgleich waren die Kämpfe nordafrikanischer Ausländer in der französischen Hafenstadt Marseille, wo von den Migranten auf den Straßen selbst Maschinenpistolen eingesetzt wurden, so schwer, dass man erwog, die Armee in die Stadt zu schicken. Auch darüber gab es kein Wort in deutschen Medien.

In Bruchsal wurden fünf Polizisten bei Auseinandersetzungen zwischen Orientalen verletzt, es war eine kleine Meldung in deutschen Lokalzeitungen. (Was sind schon fünf, durch Migranten verletzte Polizisten? Eine Zeitung berichtet darüber sogar mit den Worten, es habe keine "nennenswerten Vorkommnisse" gegeben.)

Und in Mannheim gehen Tausende von Kurden auf Polizisten los und haben sie angegriffen. Mindestens 80 Polizisten wurden von den orientalischen Migranten verletzt.

Dazu etwas Geschichte:
Bereits 1994 haben die Kurden uns "den Krieg erklärt", so der frühere deutsche Außenminister Klaus Kinkel vor einigen Jahren. Tausende von Kurden demonstrierten im März 1994 -trotz Verbots- und blockieren deutsche Autobahnen. Einige Frauen und Männer übergießen sich mit Benzin und zünden sich an. Andere liefern sich gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Bei den damaligen Kurdenkrawallen wurden mehrere Hundert Menschen verletzt – vor allem Polizisten. Die Kurden wollten so die Genehmigung für eine Großdemonstration für den PKK-Terrorführer Öcalan erzwingen.

Der damalige Innenminister Kanther (CDU) und Außenminister Kinkel (FDP) haben die Gewalttaten der Kurden verurteilt und gefordert, Rädelsführer und Gewalttäter sofort auszuweisen.
Kinkel und Kanther forderten, die Straftäter und Rädelsführer schnellstmöglich in die Türkei abzuschieben: "Die Gewaltakte zeigten, wie falsch es gewesen sei, die Umtriebe der PKK mit vermeintlich politischen Argumenten zu beschönigen und nach Entschuldigungen für ihre kriminellen Tätigkeiten zu suchen. Außenminister Kinkel sagte, das Verhalten der kurdischen Gewalttäter und ihrer Rädelsführer komme einer Kriegserklärung an den Rechtsstaat gleich.
Die Rädelsführer müssten umgehend in die Türkei abgeschoben werden."

Und was ist seither geschehen? 18 Jahre in denen man in Deutschland immer mehr Verständnis für kurdische Terrorgruppen wie die PKK aufgebracht hat. Abgeschoben wurde nicht einer der damaligen Straftäter. Heute wird es nach den Migrantenunruhen von Mannheim nicht anders sein.

Marseille, London, Essen, Dortmund, Mannheim – immer öfter missbrauchen muslimische Migranten unsere Gastfreundschaft und verbreiten Hass und Gewalt. Es sind eben nicht einige wenige Orientalen, die Unruhe in unser Land bringen. Sie haben vielmehr eine völlig andere Kultur, die mit der unseren nicht vereinbar ist. Sie haben keinen Respekt vor uns Christen und schon gar nicht vor der Polizei.



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