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15.07.2013
Bielefeld
Polizei sucht Zeugen des Umweltfrevels
Unbekannte stellen Kanister mit ätzender Flüssigkeit an den ehemaligen Brackweder Hartsteinwerken ab

Zeugen gesucht | FOTO: POLIZEI

Bielefeld-Brackwede (dell). Nach dem Umwelt-Frevel vom Samstag im Bielefelder Ortsteil Brackwede sucht die Polizei Hinweise zu den Tätern. Unbekannte hatten vier Kanister mit einer ätzenden Flüssigkeit an den ehemaligen Brackweder Hartsteinwerken abgestellt.

Das Kriminalkommissariat 23, das unter anderem gegen Umweltkriminalität vorgeht, ermittelt wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen. Im vorliegenden Fall handele es sich, so die Polizei, keineswegs um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine Straftat, die mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft werde. Der Umweltsachbearbeiter des KK 23 der Polizei Bielefeld nahm heute die Kanister genauer unter die Lupe. Es handelte sich um zwei 20-Liter-Metallkanister, von denen einer leer und der andere randvoll mit Altöl befüllt war. Ein älterer blauer Kunststoffkanister (30 Kilogramm) war noch original verschlossen.

Inhalt dürften laut Etikett metallbearbeitende Sonderschmiermittel sein. Aus diesen drei Kanistern war keine Flüssigkeit ausgetreten.
Sowohl das Altöl, als auch die Schmiermittel sind Sonderabfall und müssen fachgerecht entsorgt werden, so doe Polizei. Bei der Schadstoffannahmestelle der Stadt Bielefeld können solche Sonderabfälle unkompliziert abgegeben werden. Der vierte weiße Kanister mit der noch unbekannten Flüssigkeit wird nun sicher verschlossen einem Labor zur Untersuchung übergeben.

Die Polizei hat Fotos von zwei Kunststoffkanistern und zwei Metallkanistern veröffentlicht (siehe Fotos in der Fotostrecke). Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Abstellen der Kanister gemacht haben. Das Gelände ist sowohl von der Brackweder Straße, als auch vom Stadtring zu erreichen und frei zugänglich. Hinweisgeber und Zeugen melden sich bitte bei der Polizei unter der Telefonnummer (0 52 1) 54 50.

Eine Rettungshundestaffel hatte am Samstag auf dem Gelände eines ehemaligen Steinwerkes am Brackweder Friedhof geübt. Dabei trat eine Hundeführerin in eine aus noch unbekannten Gründen auf dem Areal ausgetretene Pfütze aus Salpeter- und Flusssäure. Als sich ihre Schuhsohle löste, alarmierte sie die Feuerwehr. 85 Einsatzkräfte, darunter auch Spezialisten zur ABC-Erkundung und Dekontamination, waren ausgerückt.

Fotostrecke
Bielefeld: Säurealarm in Brackwede
 
Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (17 Fotos).





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